Nachrichten

In dieser Rubrik lesen Sie Nachrichten und Hintergrundberichte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

Juni 2022: EZB-Chefin Christine Lagarde verkündet das Ende der Null-Zins-Politik.
Für Sparer, Häuslebauer, Aktionäre

Zinswende: Was die Leitzins-Erhöhung der Europäischen Zentralbank bedeutet

Erstmals seit 2016 müssen Banken bald wieder zahlen, wenn sie sich Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) beschaffen. Was Festgeld-Sparer freut, könnte das Wachstum bremsen.

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Erfolgreich: Bewehrung der Innenschale am Streckenabschnitt Tulfes-Pfons. Dort sind die Arbeiten inzwischen abgeschlossen.
Warentransporte

Brenner Basistunnel: Wie der Verkehr künftig klimagerecht fließen soll

Der Brenner ist eine Hauptachse im Warenverkehr zwischen Nord und Süd. Er ist wichtig für die Wirtschaft. Für den Klimaschutz müssen zudem mehr Güter auf die Schiene. Doch noch immer hakt es an den Zulaufstrecken.

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Erdgas ist begehrt – als Energielieferant, aber auch als Rohstoff.
Krieg in der Ukraine: Raus aus der Energie-Abhängigkeit

Kann sich Deutschland ein Gas-Embargo leisten?

Krieg in der Ukraine: Deutschland sollte kein Erdgas mehr importieren, das findet Claudia Kemfert vom DIW Berlin. Das schadet uns mehr, als den Kriegstreibern im Kreml, kontert Wolfgang Große-Entrup vom VCI.

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Praktisch: Xenon-Lampen verbrauchen weniger Strom und liefern mehr Licht.
Die Elemente des Periodensystems

Xenon – erhellend

Xenon kennt man von Autoscheinwerfern: Das Edelgas steckt als Füllgas in Lasern und Lampen. Das verleiht ihnen eine höhere Lichtausbeute, sie benötigen weniger Energie und halten länger. Aber Xenon kann noch mehr!

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Staubige Erde, tote Bäume: Forstamtsleiter Julian Mauerhof macht die Dürre zu schaffen. Um einen Meter ist in der Region Wesel der Grundwasserspiegel in den letzten Jahren gesunken – zu viel für viele Bäume. „Um das auszugleichen, bräuchten wir acht, neun normale Niederschlagsjahre“, so Mauerhof. Aber die sind kaum in Sicht.
Klimawandel

Dürre: Geht Deutschland das Wasser aus?

Der Klimawandel sorgt vielerorts für extreme Dürre. Die Folgen sind fatal: für den Wald, die Landwirtschaft, die Industrie, für uns alle. Es ist Zeit zu begreifen: Deutschland hat ein ernstes Wasser-Problem!

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Krisengeplagter Freistaat: Auch Bayern durchlebt schwierige Zeiten.
Wirtschaft im Krisenmodus

Standort Bayern: Ukraine-Krieg wirkt sich massiv auf die Unternehmen aus

Steigende Kosten und Lieferkettenprobleme machen Bayerns Betrieben das Leben schwer. Während vielerorts die Produktion zurückgefahren wird, fürchten einige Firmen sogar um ihre Existenz.

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Jede Menge Fläche: Die Werft in Wismar.
Schiffbau

Werft-Standort Wismar ist gerettet

Nach der Insolvenz der MV Werften will Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) künftig Marineschiffe und U-Boote in der Hansestadt bauen. Laut Insolvenzverwalter ist der Schiffbau am Standort damit „dauerhaft gesichert“.

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Chassis eines Porsche Taycan Turbo S: 396 Batteriezellen in den grauen Modul­Kästen bringen ihn in 2,8 Sekunden auf 100 km/h.
Akkus für die E-Mobilität

Batteriezellen für E-Autos: Deutschland wird wichtigster Standort in Europa

Boom bei Batteriezellen-Produktion: Mehrere Gigafactories zur Akku-Produktion sind in Deutschland geplant oder im Bau. Bis 2030 soll deren Kapazität auf 460 Gigawattstunden steigen. Das reicht für sechs Millionen E-Autos im Jahr.

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„Immer mehr Beschäftigte gehen in Ruhestand”: Bildungsforscherin Christina Anger vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln.
Fachkräfte dringend gesucht

MINT-Berufe: Warum die Lücke jetzt noch größer ist als vor Corona

Im Bereich Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gibt es viel mehr offene Stellen als Bewerber. Aber warum eigentlich? Sind diese Berufe nicht attraktiv? Ein Gespräch mit Bildungsforscherin Christina Anger.

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Praxisbeispiel IBG: Das Öffnen des Behälters und die Entnahme einer Probe erfordern viel Training.
Durable, IBG Automation, Risse+Wilke

KI: Unternehmen in Südwestfalen nutzen künstliche Intelligenz und haben große Pläne

Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist keine Zukunftsmusik mehr: Immer mehr Unternehmen setzen sie ein, auch in der Märkischen Region. Aus verschiedenen Gründen. Wir stellen drei Praxisbeispiele vor.

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Gemeinschaftsprojekt: Bei Atlas-L4 ist die Expertise vieler Partner mit an Bord.
Truck der Zukunft

Autonome Lkws: MAN will sie schon in wenigen Jahren auf die Straße bringen

Im Forschungsrojekt „Atlas-L4“ arbeiten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung am selbstfahrenden Lkw. Auch bayerische Firmen wie MAN Truck & Bus, Knorr-Bremse und Leoni treiben das Vorhaben voran.

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Gute Pflege: Wichtig – aber teuer. Deutschlands alternde Gesellschaft bringt die Sozialkassen in Bedrängnis.
Gesundheit, Pflege, Rente: Reformen sind nötig

Sozialversicherung: Jüngeren Generationen drohen dramatisch steigende Sozialbeiträge

Es ist nicht die erste Warnung, aber eine mit Gewicht: Bei den Sozialkassen sind Reformen nötig, um sie generationengerecht aufzustellen. Sonst wird es untragbar teuer für Jüngere – warnt der Bundesrechnungshof.

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Mehr Mindestlohn ab Oktober: 12 Euro pro Stunde schreibt der Gesetzgeber dann vor.
Lohnfindung per Gesetz

Mindestlohngesetz: Die Regierung erhöht das Mindestentgelt am Regelwerk vorbei

Ab Oktober 12 Euro in der Stunde: Mit dem neuen Mindestlohngesetz erhöht die Bundesregierung den Mindestlohn massiv. Problematisch dabei: Sie greift in 100 Tarifverträge ein! Gewerkschaften fordern deshalb schon höhere Löhne.

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Begehrter Wohnraum:  Dass nicht mehr Wohnungen fertiggestellt werden, liegt auch am Fachkräftemangel im Bauwesen.
Zu wenige Handwerker, sehr teures Material

Warum die Wohnungsbaupläne der Ampel-Regierung nicht realistisch sind

Vor allem in den Städten Deutschlands fehlt es an Wohnraum. Darum sollen jährlich 400.000 neue Wohnungen entstehen. Die Gründe, warum das nicht möglich ist, erklärt ein Immobilien-Experte.

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Tarifpolitik

Angesichts der aktuellen Konjunkturdaten ist Vorsicht geboten

Die Hoffnung auf eine baldige Normalisierung der Verhältnisse hat sich nicht erfüllt, ein Ende der Krise ist noch lange nicht in Sicht. Daher sollten wir eher zurückhaltend sein, was unsere Ansprüche angeht.

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Wohltaten in Milliardenhöhe: Lars Klingbeil, Christian Lindner (vorne) und Ricarda Lang, Vorsitzende der drei  Ampel-Parteien.
Ausgleich für die Inflation

Vom 9-Euro-Ticket bis zum Kinderbonus: Wer vom Entlastungspaket der Regierung profitiert

Energiepreis-Pauschale, Tankrabatt, Steuer-Entlastungen: Vieles ist teurer geworden – deshalb gibt es jetzt eine Reihe finanzieller Hilfen von der Bundesregierung. Was im Entlastungspaket genau drinsteckt, und wie man drankommt, lesen Sie hier.

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Entschlossen: Der Westen sollte Putin entschieden entgegentreten, fordert vbw-Präsident Wolfram Hatz. Er unterstützt Sanktionen, aber kein Gas-Embargo. Man müsse sich darauf einstellen, dass der Ukraine-Krieg zum Härtetest für unsere Unternehmen und Arbeitsplätze werde.
vbw-Präsident Hatz im aktiv-Interview

Erdgas aus Russland: „Wir müssen raus aus der Abhängigkeit“

Bayerns Unternehmen sind auf Erdgas aus Russland angewiesen. Das soll sich jedoch ändern, fordert vbw-Präsident Wolfram Hatz. Kurzfristig könne man auf die Energieimporte jedoch nicht verzichten, erklärt er im Interview.

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Aus Plastikmüll wird ein Öl: Professor Dieter Stapf vor einer Pyrolyseanlage, die Kunststoffe durch Hitze in kleine Moleküle aufspaltet.
Plastikmüll als Rohstoff

Recycling von Kunststoff: Abfall soll Öl für die Chemieproduktion liefern

Chemisches Recycling: Unternehmen wollen aus Kunststoffabfall Öle gewinnen und damit wieder Kunststoffe herstellen. Denn noch wird viel Plastikmüll verbrannt, der sich nicht recyceln lässt. Das Zauberwort dabei heißt Pyrolyse.

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Reale Gefahr: Wenn eine Wirtschaft mit hohen Inflationsraten nicht mehr wächst, droht eine Stagflation.
Mix aus Inflation und Stagnation

Schon gewusst, wie man eine Stagflation erkennt?

Es ist das Schreckensszenario der Ökonomen: Die Kaufkraft schwindet und die Wirtschaft wächst nicht mehr. Steht der Weltwirtschaft eine solche Phase bevor? Eine Begriffsklärung zeigt: Es gibt Hoffnung.

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Viel zu schade für die Tonne: Aus Elektroschrott lassen sich Rohstoffe zurückgewinnen.
Rückgabe leicht gemacht

Elektroschrott: Kleine Altgeräte darf man jetzt im Supermarkt abgeben

Damit beim privaten Elektroschott alles sachgerecht abläuft, gibt es in Deutschland ein eigenes Gesetz, das unter anderem die Rücknahme von Elektrogeräten regelt. Seit Juli 2022 haben Verbraucher es da noch leichter.

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Vorsicht: Sonnenlicht kann Farben verändern.
Wie UV-Licht auf Kleidung wirkt

Warum bleichen Farben von Textilien in der Sonne aus?

Die Jacke sieht noch gut aus – wären nicht die Schulterpassagen so verblichen. Auch das Shirt auf der Wäscheleine hat nach dem Trocknen einen hässlichen hellen Streifen über der Brust. Warum das so ist, lesen Sie hier.

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Spannend: Was dieser Mann wohl in der VR-Brille sieht?
Zukunftstechnologie

Mit Datenbrille: Was mit Extended Reality in der Industrie schon alles geht

Produktdesign, Konstruktion und Trainings: Extended Reality (XR) bietet viele Chancen für den Einsatz in Firmen. Der Hightech-Sektor wächst, ist wichtig für die Wirtschaft, aktiv hat sich spannende Beispiele angeschaut.

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Ruhe beim Fahren: Die Luft verteilt sich geräuschlos durch Vlies-Kanäle im Wagen.
Warum eigentlich ...

... wird es im Auto immer leiser?

Ein lärmendes Gebläse im Fahrzeug? Das muss nicht sein: Wie man die Luft im Auto nahezu geräuschlos verteilen kann, erklärt Torsten Schwammberger, Leiter Werkstofftechnik und Akustik bei Odenwald-Chemie Neckarsteinach.

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EU Klimapaket „Fit for 55“

CO2-neutral geht auch mit Verbrennungsmotor

Um 55 Prozent im Vergleich zu 1999 sollen die CO2-Emissionen bis 2030 gesenkt werden. Dazu muss natürlich auch die Auto-Industrie beitragen. Doch ein Verbot des Verbrennungsmotors würde Chancen verbauen.

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Thomas Goldau, Redaktionsleiter. Foto: Roth
Lieferengpässe bleiben bestehen

Trübe Aussichten für die Unternehmen

Deutschlands Wirtschaft könnte so richtig brummen – wenn die Unternehmen nur genug Material hätten, um all die Aufträge abzuarbeiten. Ein Problem, das nicht kleiner wird, solange Krieg und Corona andauern.

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Die richtigen Konsequenzen ziehen

Weg von russischem Gas – aber nicht überstürzt

Seit dem ersten Tag des russischen Überfalls auf die Ukraine tragen deutsche Unternehmen dazu bei, Diktator Putin zu schwächen. Jetzt kommt es darauf an, die Abkehr von russischem Gas klug zu planen.

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