Teurer Vorschuss

Dieser Tarifabschluss ist ein hart errungener Kompromiss

Die Tarifparteien in der Metall- und Elektroindustrie haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Es ist ein Abschluss in einem schwierigen Umfeld – und mit Vertrauen in die Zukunft.

Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) und des Arbeitsgeberverbands NiedersachsenMetall.

Dr. Volker Schmidt

Hauptgeschäftsführer des Arbeitsgeberverbands NiedersachsenMetall

Das Ergebnis der Tarifverhandlungen ist ein hart errungener Kompromiss in einer schweren Zeit. Für viele Unternehmen wird es eine große Herausforderung, diese Beschlüsse zu verkraften. Denn es ist ein sehr teurer Abschluss.

Positiv ist die recht lange Laufzeit von 24 Monaten zu bewerten, die den Unternehmen langfristige Planbarkeit gibt in einem schwierigen Umfeld: Rezession – Preisdruck auf Beschäftigte wie auf Unternehmen – Corona – und Russlands Krieg in der Ukraine.

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Die von den Arbeitgebern angestrebten Elemente der Differenzierung und Variabilisierung sind ebenfalls im neuen Tarifvertrag enthalten. Auch das ist für unsere Betriebe sehr wichtig. Danach ist es möglich, einzelne Teile der Lohnerhöhungen zu verschieben oder zu streichen – abhängig von der Ertragslage des Unternehmens und betrieblichen Vereinbarungen.

Dieser Tarifabschluss ist ein Vorschuss auf die Zukunft: Er enthält die Hoffnung, dass es mit unserer Wirtschaft schon ab dem nächsten Jahr wieder aufwärtsgeht.

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