Berlin. Wie sicher ist die digitale Technik fürs Smarthome? Viele sind da skeptisch. Dabei kann sich jeder selbst schützen, indem er einige einfache Regeln beachtet. Experte Robert Spanheimer vom Branchenverband Bitkom erklärt, worauf man achten sollte. 

  • Anschaffung. Neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis sollte die IT-Sicherheit eine wichtige Rolle spielen. Spanheimer: „Entscheiden Sie sich beim Kauf für vertrauenswürdige Anbieter, die Support anbieten.“
  • Garantie. Schon beim Erwerb eines Smarthome-Produkts sollte der Verbraucher fragen, wie lange der Hersteller garantiert Updates für das Produkt liefert.
  • Sicherheitsfunktionen. Das Produkt sollte aktuelle Standards bieten. Dazu zählen auf jeden Fall eine passwortgeschützte Bedienoberfläche sowie eine verschlüsselte Übertragung von Informationen und Daten.
  • Installation. Beim Einrichten des Produkts sollte man genau nach der Betriebsanleitung vorgehen und dabei auch streng die Abschnitte zu den Sicherheitskonfigurationen befolgen, rät Spanheimer.
  • Passwort. „Ersetzen Sie vorgegebene Passwörter durch starke, selbst gewählte Passwörter“, so Spanheimer. Am besten ein komplexes Passwort verwenden, das man nur für den Smarthome-Dienst nutzt.
  • Beschränkung. Man aktiviert besser nur solche Dienste und Funktionen, die man für den Einsatz der Technik auch benötigt.
  • Updates. Wenn Updates nicht automatisch eingespielt werden, sollte der Verbraucher in regelmäßigen Abständen prüfen, ob es inzwischen neue, sicherere Software gibt, und sie herunterladen.