Mit der Durchtrennung eines roten Bandes hat Schunk in Heuchelheim vor Kurzem eine neue Produktionshalle eröffnet. 28 Millionen Euro nahm der Technologiekonzern für die Modernisierung seiner Kohlenstoff-Fertigung in die Hand, um die ursprünglich in drei Hallen auf dem Gelände verteilten Bereiche zusammenzuführen.

Die Produktion insbesondere von Gleitlagern und Dichtungskomponenten aus Kohlenstoff und anderen Hightech-Werkstoffen wurde auf einer Fläche von über 4.500 Quadratmetern gebündelt. Dort stehen nun rund 100 unterschiedlichste Maschinen zur Verfügung, passend zu den Abläufen perfekt arrangiert. Durch den Neubau konnte auch die interne Logistik auf dem Werkgelände, etwa beim Materialfluss, effizienter gestaltet werden.

Dr. Ulrich von Hülsen, Mitglied der Unternehmensleitung und verantwortlich für das Werkstoffgeschäft von Schunk: „Die neue Produktionshalle erfüllt alle Anforderungen an eine moderne Industriefertigung, wir sind flexibler und können unser Produktportfolio leichter und schneller den Bedürfnissen unserer Kunden anpassen, was unsere Zukunftsfähigkeit weiter stärkt.“

In der Dichtungsindustrie erfüllen die Hochleistungswerkstoffe von Schunk seit Jahrzehnten die hohen Anforderungen, was den Technologiekonzern weltweit zu einem der wichtigsten Partner von Unternehmen dieser Branche gemacht hat – ganz gleich, ob es dabei um Trinkwasser, Chemie, Raffinerien, Kraftwerke, Lebensmittel, Pharma oder die Luftfahrt geht.

Seit 2016 über eine Viertelmilliarde Euro in den Standort investiert

Von dem Neubau profitieren auch die gut 170 Beschäftigten in dem Geschäftsbereich. „Wir freuen uns über die kurzen Wege, neues Licht und das angenehme Raumklima“, sagt beispielsweise Zerspanungsmechaniker Andreas Braun. „Das ist hier jetzt ein bedienerfreundlicheres Arbeiten, ergonomisch wurde viel gemacht, und wenn das Umfeld stimmt, macht die Arbeit uns allen noch mehr Spaß“, ergänzt Teamleiter Matthias Stöhr. Für Produktionsleiter Michael Ruth steht fest: „Das Tollste aber ist, dass wir jetzt ein Geschäftsbereich und damit endlich ein Team sind, das gemeinsam tolle Produkte schafft.“

Seit 2016 hat Schunk in Heuchelheim mehr als eine Viertelmilliarde Euro in den Standort investiert – und die Modernisierung geht weiter.

Maja Becker-Mohr
Autorin

Maja Becker-Mohr ist für aktiv in den Unternehmen der hessischen Metall-, Elektro- und IT-Industrie sowie der papier- und kunststoffverarbeitenden Industrie unterwegs. Die Diplom-Meteorologin entdeckte ihr Herz für Wirtschaftsthemen als Redakteurin bei den VDI-Nachrichten in Düsseldorf, was sich bei ihr als Kommunikationschefin beim Arbeitgeberverband Hessenchemie noch vertiefte. In der Freizeit streift sie am liebsten durch Wald, Feld und Flur.

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