Das Schwermetall ist bereits bei Raumtemperatur flüssig. Das „lebendige Silber“ kennen wir meist nur aus älteren Fieberthermometern. Für Menschen ist es giftig.

Vorkommen: Quecksilber ist natürlich in der Umwelt vorhanden. Abgebaut wird es hauptsächlich in Serbien, Italien, China, Algerien, Russland und Spanien.

Verwendung: Die größte Menge wird im Amalgamverfahren, zum Beispiel für die Goldgewinnung, eingesetzt. Es steckt aber auch in Leuchtstoff- und Energiesparlampen, Quecksilber-Knopfzellen, Kippschaltern, speziellen Spiegeln, Manometern oder Barometern.

Interessant: In der Antike galt Quecksilber als ein Symbol des ewigen Lebens. Heute wird vor dem giftigen Element gewarnt: Kohlekraftwerke setzen es in der Luft frei. Fische nehmen es im Wasser besonders leicht auf.

Weitere Infos über Quecksilber unter chemie.com/aktiv-online

Sabine Latorre
Leiterin aktiv-Redaktion Rhein-Main

Dr. Sabine Latorre ist spezialisiert auf Themen aus der Chemie- und Pharma-Industrie. Sie liebt es, komplizierte Zusammenhänge einfach darzustellen – so schon vor ihrer Zeit bei aktiv als Lehrerin sowie als Redakteurin für die Uniklinik Heidelberg und bei „BILD“. Nebenbei schreibt sie naturwissenschaftliche Sachbücher für Kitas und Schulen. Privat reizen sie Reisen sowie handwerkliche und sportliche Herausforderungen.

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