Steinsalz, Meersalz, Jodsalz – alle enthalten Natrium. Das Leichtmetall zählt zu den häufigsten Elementen der Erde.

Vorkommen: Natrium steckt in vielen Mineralen. Man gewinnt es hauptsächlich aus Natriumchlorid im Bergbau oder durch Austrocknen salzhaltiger Lösungen wie dem Meerwasser.

Verwendung: Der größte Teil dient als Speisesalz oder für die Herstellung anderer Natriumverbindungen. Für die Herstellung von Arznei- und Waschmitteln, Farben oder Kernseife benötigt man zum Beispiel Natriumsalze. Flüssiges Natrium hat hingegen eine gute Wärmeleitfähigkeit und wird in Kühlkreisläufen (Kernreaktoren) eingesetzt.

Interessant: Baden-Württemberg ist durch die Bergwerke bei Heilbronn und Haigerloch das größte Steinsalzförderland Europas.

Weitere Infos über Natrium unter chemie.com/aktiv-online

Sabine Latorre
Leiterin aktiv-Redaktion Rhein-Main

Dr. Sabine Latorre ist spezialisiert auf Themen aus der Chemie- und Pharma-Industrie. Sie liebt es, komplizierte Zusammenhänge einfach darzustellen – so schon vor ihrer Zeit bei aktiv als Lehrerin sowie als Redakteurin für die Uniklinik Heidelberg und bei „BILD“. Nebenbei schreibt sie naturwissenschaftliche Sachbücher für Kitas und Schulen. Privat reizen sie Reisen sowie handwerkliche und sportliche Herausforderungen.

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