Eine Branche – viele Möglichkeiten: Die bayerische Metall- und Elektro-Industrie ist extrem vielfältig. Viele verschiedene Ausbildungszweige stehen offen, die jeweils auf andere Fähigkeiten zugeschnitten sind. Man findet sogar innerhalb einer einzigen Firma ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Das zeigt, stellvertretend für viele Betriebe, das Beispiel des Kompressorenherstellers Kaeser in Coburg: Hier haben junge Menschen mit ganz unterschiedlichen Interessen ihre Traumausbildung gefunden.

Mag die Arbeit mit Metall: Felix Engler, Ausbildung zum Industriemechaniker

„Der Umgang und die Bearbeitung von Metallen fand ich schon immer interessant. Nach einem Praktikum hier in der Firma und den freundlichen Mitarbeitern habe ich mich für den Ausbildungsberuf des Industriemechanikers entschieden. Jemand mit diesem Beruf installiert zum Beispiel Maschinen und Produktionsanlagen, nimmt sie in Betrieb, wartet und repariert sie auch.“

Mag Zeichnen und technische Details: Ronja Herr, Ausbildung zur technischen Produktdesignerin

„Ich habe mich für diese Ausbildung entschieden, da ich bereits während meiner Schulzeit entdeckt habe, dass ich mich für technisches Zeichnen interessiere. Die Ausbildung ist abwechslungsreich, weil ich zusätzlich auch einen Einblick in die Herstellung eines Produkts bekomme, welches ich dann später selbst entwerfe.“

Mag alles mit Betriebswirtschaft: Paul Schumann, Ausbildung zum Industriekaufmann

„Die kaufmännische Berufsausbildung passt zu mir, da ich durch diese meine Interessen an betriebswirtschaftlichen Prozessen bestens weiterverfolgen kann. Außerdem spricht mich an, dass es viele verschiedene und vielseitige Aufgaben und Tätigkeiten gibt. Schon als Schüler hat mir der Wirtschaftszweig und alles, was damit zusammenhängt, Spaß gemacht. Dieses Wissen kann ich nun in meiner Ausbildung vertiefen.“

Mag komplexe Themen: Jens Taubmann, Ausbildung zum Produktionstechnologen

„Industrie 4.0 wird immer wichtiger für große Unternehmen, um konkurrenzfähig zu bleiben, da viele Arbeitsprozesse komplexer werden und digital abgebildet werden müssen. Aus diesem Grund erwarten mich in meinem Arbeitsalltag abwechslungsreiche Projektarbeiten rund um verschiedenste Tätigkeiten der Industrie. Das Planen und Organisieren hat mir schon vor meiner Ausbildung Spaß gemacht. Mir macht es einfach Freude, mich schnell in neue Situationen einzufinden und bestehende Ablaufmuster kritisch zu hinterfragen.“

Mag Abwechslung bei der Arbeit: Arben Imeri, Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik

„Mein Ausbildungsberuf ist sehr abwechslungsreich, erfordert Wissen in Mathematik und in Chemie, aber auch handwerkliches Geschick. Vom Beschichten von Bauteilen in unterschiedlichsten Farben über Tätigkeiten im Labor bis hin zu kleineren Instandhaltungsarbeiten ist alles dabei. Diese Abwechslung ist genau das, was ich gesucht habe.“

Mag die Mischung aus Mechanik und Elektrik: Alia Ender, Ausbildung zur Mechatronikerin

„Zu meinen Hobbys gehört neben Pferd versorgen und mit Freunden abhängen auch das Motorradfahren. Außerdem analysiere ich gerne elektrische Probleme und schraube gerne an Maschinen. Weil mich das so interessiert und ich gerne die Elektrik und das System dahinter verstehen wollte, wurde es diese Ausbildung. Die Mischung aus Mechanischem und Elektrischem ist die perfekte Lösung für mich. Schon nach dem ersten Lehrjahr konnte ich bereits die Fehler erkennen und diese im Handumdrehen lösen. Schaltplan lesen, Strom berechnen, Leitungsdimensionierung – alles kein Problem mehr für mich.“

Alix Sauer
Leiterin aktiv-Redaktion Bayern

Alix Sauer hat als Leiterin der aktiv-Redaktion München ihr Ohr an den Herausforderungen der bayerischen Wirtschaft, insbesondere der Metall- und Elektro-Industrie. Die Politologin und Kommunikationsmanagerin volontierte bei der Zeitungsgruppe Münsterland. Auf Agenturseite unterstützte sie Unternehmenskunden bei Publikationen für Energie-, Technologie- und Mitarbeiterthemen, bevor sie zu aktiv wechselte. Beim Kochen und Gärtnern schöpft sie privat Energie.

 

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