Beryllium ist ein seltenes, giftiges und teures Leichtmetall. Es ist das leichteste Element der Gruppe der Erdalkalimetalle.

Vorkommen: Elementar kommt Beryllium in der Natur nicht vor. Chemisch gebunden findet man es in Gestein. 2022 betrug die weltweite Minenproduktion von Beryllium rund 280 Tonnen.

Verwendung: Eingesetzt wird Beryllium in seinen verschiedenen Formen unter anderem in der Rüstungsindustrie, der Kernreaktortechnik, der Keramik-Industrie, der Flugzeug- und Weltraumtechnik oder der Telekommunikation.

In Legierungen wird es zum Härten von Kupfer und Nickel verwendet, zum Beispiel für Elektromotoren, Uhrwerke oder chirurgische Instrumente.

Interessant: Bereits ein Zusatz von 2 Prozent Beryllium erhöht die Festigkeit von Kupfer um das Sechsfache.

Weitere Infos über Beryllium unter chemie.com/aktiv-online

Sabine Latorre
Leiterin aktiv-Redaktion Rhein-Main

Dr. Sabine Latorre ist spezialisiert auf Themen aus der Chemie- und Pharma-Industrie. Sie liebt es, komplizierte Zusammenhänge einfach darzustellen – so schon vor ihrer Zeit bei aktiv als Lehrerin sowie als Redakteurin für die Uniklinik Heidelberg und bei „BILD“. Nebenbei schreibt sie naturwissenschaftliche Sachbücher für Kitas und Schulen. Privat reizen sie Reisen sowie handwerkliche und sportliche Herausforderungen.

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