Das Jahr 2023 war für Panik-Rocker Udo Lindenberg supererfolgreich. Gemeinsam mit dem gut 50 Jahre jüngeren Rapper Apache 207 stürmte der Hamburger Ehrenbürger die Charts. Ihr Song „Komet“ schaffte es auf Platz eins der Single-Jahrescharts und wurde mehr als 275 Millionen Mal gestreamt. Der Kult-Musiker fand das „Wahnsinn“ und zeigte sich „total geflasht“.

Geflasht werden sollen auch die Gäste des „Udoversums“, das seit 2018 auf Lindenbergs „geiler Meile“, der Reeperbahn, nicht nur Fans des Rockers begeistert. Die Multimedia-Ausstellung „Panik-City“ zeigt auf rund 700 Quadratmetern zahlreiche Stationen aus dem Lebensweg des Deutschrockers.

Karaoke mit dem Altrocker

Rund 90 Minuten dauert die geführte Tour, die die verschiedenen Stationen der Lindenberg-Vita zeigt: seine Kindheit in Gronau, ein Besuch in Udos berühmtem Boogie-Park Studio mit eigener Song-Aufnahme, sein „Wohnzimmer“ im Hamburger Hotel Atlantic und das multimediale Malatelier an der einzigartigen Likörelle-Bar des Musikers.

Höhepunkt der Reise ist ein sattes Hightech-Konzerterlebnis mittels Virtual Reality, bei dem die Gäste gemeinsam mit dem bekanntesten deutschen Rockstar auf der Bühne stehen und hautnah das Gefühl miterleben, vor über 14.000 Menschen aufzutreten. Gemeinsam mit dem virtuellen Udo stehen sie auf der Bühne und singen den Song „Reeperbahn“.

Musiker, Maler und Überlebenskünstler

Nach fast 50 Jahren Karriere ist Lindenberg auf dem Höhepunkt seines Schaffens angekommen. Er ist der meistverkaufte Rockmusiker in der von ihm sogenannten „Bunten Republik Deutschland“. Und auch als bildender Künstler hat er sich einen Namen gemacht: Seit 1990 erschafft und verkauft Lindenberg mehr Werke in Deutschland als alle seine Berufskollegen. Sein Leben ist geprägt von Erfolgen, aber auch Abstürzen und einem sensationellen Comeback. Lindenbergs Einfluss auf die Jugendsprache, auf politische Entwicklungen in der BRD sowie auf die Wiedervereinigung sind unbestritten.

Eintrittspreise für die Ausstellung „Panik-City – Udo Lindenbergs Multimedia Erlebnis“ starten je nach Dauer und Wochentag ab 18,50 Euro.

Preise und Öffnungszeiten unter: panikcity.de/tourzeiten-preise

Lothar Steckel
Autor

Als Geschäftsführer einer Bremer Kommunikationsagentur weiß Lothar Steckel, was Nordlichter bewegt. So berichtet er für aktiv seit mehr als drei Jahrzehnten vor allem über die Metall- und Elektro-Industrie, Logistik- und Hafenwirtschaft, aber auch über Kultur- und Freizeitthemen in den fünf norddeutschen Bundesländern.

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