Das silbrig weiße, sehr harte Übergangsmetall gehört zu den zehn Rohstoffen mit der höchsten Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg, deren Nachschub kritisch ist.

Vorkommen: In der Natur kommt es in Form von Molybdänsulfid und Molybdänblei vor. Man gewinnt es als Nebenprodukt bei der Kupferherstellung und nur rund 30 Prozent aus Molybdänerzen.

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Verwendung: Molybdän ist ein wertvolles Legierungshilfsmittel: Es trägt zur Härte und Bruchfestigkeit von Vergütungsstahl bei. Vor allem verbessert das Element die Stärke des Stahls bei hohen Temperaturen. Es wird deshalb in Stahl-Legierungen, Elektroden und Katalysatoren eingesetzt. Forscher arbeiten daran, das Element zu recyceln.

Interessant: Molybdän ist ein Spurenelement und für Pflanzen essenziell.

Weitere Infos über Molybdän unter chemie.com/aktiv-online

Sabine Latorre
Leiterin aktiv-Redaktion Rhein-Main

Dr. Sabine Latorre ist spezialisiert auf Themen aus der Chemie- und Pharma-Industrie. Sie liebt es, komplizierte Zusammenhänge einfach darzustellen – so schon vor ihrer Zeit bei aktiv als Lehrerin sowie als Redakteurin für die Uniklinik Heidelberg und bei „BILD“. Nebenbei schreibt sie naturwissenschaftliche Sachbücher für Kitas und Schulen. Privat reizen sie Reisen sowie handwerkliche und sportliche Herausforderungen.

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