Wie geht es der M+E-Industrie? Die unterrschiedliche Auslastung vieler Metall- und Elektrobetriebe darf nicht darüber hinwegtäuschen: Mehr Belastungen kann keiner von ihnen tragen.
In der Tarifrunde heißt es maßhalten und realistisch bleiben. Die Tarifpartner müssen die Deindustrialisierung stoppen. Dafür gilt es vor allem, die hohen Kosten zu senken, betonen die Arbeitgeber.
Die Tarifrunde in der Metall- und Elektro-Industrie fällt in eine Zeit großer Belastungen.Was können die M+E-Betriebe noch schultern? Eine Analyse – und ein Interview mit Gesamtmetall-Präsident Dr. Udo Dinglreiter.
Deutschlands Wirtschaft wächst kaum. Die Unternehmen müssen vieles gleichzeitig stemmen: Auf Handelsrisiken reagieren, klimafreundlich produzieren, digitalisieren und Fachkräfte gewinnen – bei hohem Kostendruck.
In Deutschland wird so wenig investiert wie nie. Die Folge: Wo kein Geld in Maschinen und Anlagen fließt, entstehen keine neuen Jobs – und kein Wohlstand. Warum halten sich Unternehmen so zurück?
Fast die Hälfte der bayerischen Metall- und Elektro-Unternehmen befindet sich in einem kritischen Ertragsbereich. Das müssen die Tarifparteien bei den anstehenden Verhandlungen im Blick haben.
Schon seit geraumer Zeit geht es abwärts in der Industrie. Was steckt hinter der Krise? Und was ist los am Standort Bayern? aktiv erklärt die Zusammenhänge und schildert Auswirkungen auf Beschäftigte und Betriebe.
Die Zeichen sind alarmierend: Weil im Inland hohe Kosten drücken, verlagern bayerische M+E-Betriebe Produktion ins Ausland. Vor allem die Arbeitskosten belasten, aber auch die Preise für Energie und die bürokratischen Hürden.
Die Unternehmen der deutschen Metall- und Elektro-Industrie machen im Schnitt immer weniger Gewinn. Für viele Betriebe bleibt nichts oder zu wenig übrig – und 2026 droht die Lage sogar noch schwieriger zu werden.
Kaum Gewinne, weniger Produktion, Stellenabbau: Die Konjunkturumfrage der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm zeigt, wie stark die Betriebe unter Druck stehen.