Das weiche, silberweiß glänzende Schwermetall ist ein relativ wenig verbreitetes Element in der Erdkruste. Es hat einen für Metalle sehr niedrigen Schmelzpunkt.

Vorkommen: Zinn findet man an Flüssen und auf dem Meeresgrund. Die größten Förderer sind China, Indonesien und Myanmar, in Europa Portugal und Spanien. Ab 2024 will man in Sachsen Zinn fördern.

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Verwendung: Wer in eine lebensmittelechte Konserve schaut, sieht Weißblech – verzinntes Stahlblech. Überwiegend nutzt man das Element aber für Legierungen, also Gemische aus Metallen. Bronze ist zum Beispiel eine Legierung aus Kupfer und Zinn. Es steckt zudem in Chemikalien, Pigmenten, Elektrogeräten oder Kunststoffen.

Interessant: Seit dem 13. Jahrhundert produzieren Zinngießer haltbare Gebrauchs- und Ziergegenstände.

Weitere Infos über Zinn unter chemie.com/aktiv-online

Sabine Latorre
Leiterin aktiv-Redaktion Rhein-Main

Dr. Sabine Latorre ist spezialisiert auf Themen aus der Chemie- und Pharma-Industrie. Sie liebt es, komplizierte Zusammenhänge einfach darzustellen – so schon vor ihrer Zeit bei aktiv als Lehrerin sowie als Redakteurin für die Uniklinik Heidelberg und bei „BILD“. Nebenbei schreibt sie naturwissenschaftliche Sachbücher für Kitas und Schulen. Privat reizen sie Reisen sowie handwerkliche und sportliche Herausforderungen.

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