Yttrium zählt zu den seltenen Erden, ohne die hierzulande immer weniger läuft – sei es in Form von Batterien, Brennstoffzellen oder Bildschirmen.

Vorkommen: Yttriumhaltige Mineralien (Yttererden) kommt in Seltenerdmetallen und Uranerzen vor. Diese Rohstoffe kommen überwiegend aus China.

Verwendung: Yttrium steckt in LEDs, Leuchtstoffen, Farbfernsehern, Elektroden, Elektrolyten, elektronischen Filtern, Lasern, Supraleitern und medizinischen Anwendungen. Der Einsatz nimmt zu, da das Element auch in der Produktion von Katalysatoren und für die Politur von Glas benötigt wird.

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Interessant: Seltene Erden – also auch Yttrium – lassen sich aus Elektroschrott recyceln. Seit diesem Jahr darf man per Gesetz Altgeräte beim Kauf neuer Teile kostenfrei beim Händler zurückgeben.

Weitere Infos über Yttrium unter chemie.com/aktiv-online

Sabine Latorre
Leiterin aktiv-Redaktion Rhein-Main

Dr. Sabine Latorre ist spezialisiert auf Themen aus der Chemie- und Pharma-Industrie. Sie liebt es, komplizierte Zusammenhänge einfach darzustellen – so schon vor ihrer Zeit bei aktiv als Lehrerin sowie als Redakteurin für die Uniklinik Heidelberg und bei „BILD“. Nebenbei schreibt sie naturwissenschaftliche Sachbücher für Kitas und Schulen. Privat reizen sie Reisen sowie handwerkliche und sportliche Herausforderungen.

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