Düsseldorf. Ob bei einem Brand, ob bei einem Einbruch: Dokumente können zerstört werden oder verschwinden. Finden zum Beispiel Einbrecher neben dem Autoschlüssel auch den Kfz-Brief, können sie den Wagen damit schnell und problemlos verhökern. Darum, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, gehören wichtige Unterlagen ebenso wie besondere Wertgegenstände in ein Bankschließfach.

Das gilt natürlich für Gold oder teuren Schmuck, den man nur selten anlegt. Aber auch ein mit viel Geld gefülltes Sparbuch ist im Schließfach besser aufgehoben, wie Expertin Annabel Oelmann erklärt. Außerdem Wertpapiere (falls man etwa Aktien noch in Papierform hat), wichtige Dokumente zur Person und zur Immobilie – und der Versicherungsschein der Kapitallebensversicherung. Denn die wird normalerweise nur gegen Vorlage der Originalurkunde ausgezahlt.

Fotos von teurem Hausrat helfen

Oelmann rät außerdem dazu, auch das Original der Hausratversicherung in der Bank zu bunkern, dazu Fotos und Quittungen von besonderen Gegenständen in der Wohnung. Denn nach einem Einbruch oder Brand muss man der Versicherung im Zweifel beweisen können, was man an teuren Dingen besessen hat.

Der Preis eines Schließfachs richtet sich vor allem nach der Größe. Die einfachsten Fächer sind schon ab etwa 20 bis 30 Euro im Jahr zu mieten.