Frankfurt. Jede Menge offene Ausbildungsplätze und auch freie duale Studienplätze gibt es aktuell noch in der hessischen Metall- und Elektro-Industrie. Ausbildungsstart ist im September. Stellen gibt es vor allem in der Industriemechanik, Elektronik, Zerspanungsmechanik, im technischen Produktdesign und auch im kaufmännischen Bereich.

Wie Berufe in diesen Bereichen aussehen, zeigt der Arbeitgeberverband Hessenmetall komplett digital. Die Angebote ersetzen vorübergehend Besuche im M+E-InfoTruck, der normalerweise an Schulen interaktiv und erlebnisorientiert über Ausbildung informiert, sowie Praktika und Messen zur Berufsorientierung, die ja ebenfalls zurzeit nicht möglich sind.

Livestreams zur Berufsorientierung

Die digitalen Formate können sich Interessierte ganz einfach per Smartphone holen, zum Beispiel über die App M+E-Berufe oder auch als Follower der Azubis in der Vlogger-Taskforce, die via Instagram über ihre Ausbildung berichten.

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Bis zum Herbst gibt es im Rahmen der M+E-Wochen sogar Livestreams zur Berufsorientierung aus dem M+E-InfoTruck direkt in den Unterricht. Multimediale Präsentationen geben Einblicke in die mehr als 40 Ausbildungsberufe.

Mit Videos und verschiedenen digitalen Werkzeugen wird der Unterricht interaktiv gestaltet. Die Jugendlichen bekommen praktische Tipps zur Bewerbung, können sich über ihr Smartphone an Umfragen beteiligen und auch Fragen stellen, zum Beispiel an die Azubis, die per Webcam Einblick geben in ihren Ausbildungsalltag.

„Unter den aktuell gegebenen Umständen sind diese digitalen Möglichkeiten einfach eine gute Option, die wir gerne nutzen“, erklärt Pia Schäfer, Personalreferentin bei Samson in Frankfurt. Auch Maximilian Dietz, Leiter der gewerblich-technischen Ausbildung bei Roemheld in Laubach, setzt auf die digitalen Angebote: „Um den passenden Beruf zu finden, brauchen junge Menschen einfach gute Infos, und die kommen auch digital rüber – auch wenn mir direkte Gespräche natürlich viel lieber sind.“

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