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Schiffbau

Meyer Werft mit neuem Manager und neuen Projekten

Das Papenburger Familien-Unternehmen bekommt einen vierten Geschäftsführer, der sein Amt im Juni antritt. Das Auftragsbuch für die nächsten Jahre ist gut gefüllt – es liegen mehrere Bestellungen aus Asien vor.

Spannend: Die „Ovation of the Seas“ verlässt das überdachte Baudock. Foto: Werk

Spannend: Die „Ovation of the Seas“ verlässt das überdachte Baudock. Foto: Werk

Trio: Thatcher Brown, Colin Au und Bernard Meyer (von links) beim Brennstart. Foto: Werk

Trio: Thatcher Brown, Colin Au und Bernard Meyer (von links) beim Brennstart. Foto: Werk

Neu dabei: Tim Meyer wird vierter Geschäftsführer. Foto: Werk

Neu dabei: Tim Meyer wird vierter Geschäftsführer. Foto: Werk

Mit dem Brennstart der ersten Stahlplatte begann auf der Papenburger Meyer Werft der Bau eines zweiten Kreuzfahrtschiffs für die asiatische Reederei Dream Cruises. Werft-Chef Bernard Meyer drückte gemeinsam mit dem malaysischen Investor Colin Au von Genting Hong Kong und Thatcher Brown, CEO von Dream Cruises, den Startknopf der Brennmaschine.

Die Fertigstellung des 335 Meter langen Schiffes ist für Herbst 2017 geplant. Das Schwesterschiff „Genting Dream“ wird bereits im Herbst dieses Jahres abgeliefert.

Die beiden Neubauten für Dream Cruises sind für den boomenden asiatischen Kreuzfahrtmarkt gedacht. Sie werden je rund 3.300 Passagieren Platz bieten und erreichen eine Geschwindigkeit von über 23 Knoten.

Noch größer ist das Kreuzfahrtschiff „Ovation of the Seas“, das kurz zuvor ausgedockt wurde. Das Schiff ist wie seine beiden bereits abgelieferten Schwestern fast 350 Meter lang und kann rund 4.200 Passagiere aufnehmen. Es hat unter anderem einen Fallschirmsprungsimulator, eine schwenkbare Aussichtsgondel und einen Autoscooter.

Neuigkeiten gibt es auch aus dem Leitungsteam der Werft: Mit Wirtschaftsingenieur Tim Meyer wird Anfang Juni ein weiteres Mitglied der Familie in die Geschäftsführung des niedersächsischen Unternehmens einsteigen.

Für 18 Azubis der Airbus-Tochterfirma Premium Aerotec (PAG) ist die Zeit der Ausbildung nun vorüber. Sie werden künftig in verschiedenen Bereichen des Standorts Nordenham tätig sein.

Im Rahmen der Freisprechungsfeier gratulierten Standortleiter Cord Siefken, Ausbildungsleiter Olaf Heinrichs, Personalleiter Dirk Schumacher und Betriebsrats-Chef Michael Eilers den jungen Facharbeitern zur bestandenen Prüfung. Vier Azubis konnten die Lehre aufgrund von überdurchschnittlich guten Leistungen vorzeitig abschließen. Zu den Ausbildungsinhalten zählten neben der Grundausbildung in der Lehrwerkstatt auch Aufenthalte bei PAG in Augsburg und bei Airbus in Hamburg und Stade.


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