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Wettbewerb für junge Erfinder in Hessen

Innovative Azubis mit Preis „M+Eine Zukunft“ ausgezeichnet

Zur Belohnung gab es eine Virtual-Reality-Brille und einen Städtetrip: Beim Innovationswettwerb „M+Eine Zukunft“ zeichnete der Arbeitgeberverband Hessenmall Azubis aus – für ihre anspruchsvollen Erfindungen.

horizont group in Korbach: Die Gewinner in der Kategorie „Administration und Personalmanagement“. Foto: Scheffler

horizont group in Korbach: Die Gewinner in der Kategorie „Administration und Personalmanagement“. Foto: Scheffler

Continental Automotive in Bebra: Erster Platz in der Kategorie „Einzelne Produkte und Dienstleistungen“. Foto: Scheffler

Continental Automotive in Bebra: Erster Platz in der Kategorie „Einzelne Produkte und Dienstleistungen“. Foto: Scheffler

Schwierige Entscheidungen: Jury-Mitglieder vor ihrem Votum. Foto: Scheffler

Schwierige Entscheidungen: Jury-Mitglieder vor ihrem Votum. Foto: Scheffler

KAMAX in Homberg (Ohm) Sieger in der Kategorie „Produktionsablauf und Logistik“: Tobias Gonther und Maximilian Dietrich (von rechts). Foto: Scheffler

KAMAX in Homberg (Ohm) Sieger in der Kategorie „Produktionsablauf und Logistik“: Tobias Gonther und Maximilian Dietrich (von rechts). Foto: Scheffler

Frankfurt. 59 Jugendliche, Auszubildende und dual Studierende aus 16 Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, haben sich in diesem Jahr am Innovationswettbewerb „M+Eine Zukunft“ beteiligt. Sie alle verblüfften die Jury mit ausgefallenen Erfindungen und tollen Ideen.

Die Projekte reichten von einem selbst entwickelten Spielautomaten bis zur Einrichtung eines firmeninternen Online-Shops für Werbegeschenke, einem mehrsprachigen Wörterbuch für technische Begriffe und einer automatischen Schneidanlage für Werkzeugspanner.

Für die Jury war es laut Ulrich Schumacher, Vorsitzender der Jury und Mitglied des Vorstands von Hessenmetall, dieses Mal extrem schwer, die Sieger zu bestimmen. „Nicht jeder kann die Nummer eins sein“, bedauerte Schumacher, „aber jeder kann mit der hier gezeigten Leistung als ein Gewinner nach Hause fahren.“ Für ihn steht fest: „Der Wettbewerb soll Anregung und Ansporn sein, vorgestellte Ideen zu übernehmen und neue zu entwickeln, denn gute Ideen sind für die Metall- und Elektro-Industrie die wichtigste Währung der Zukunft.“

In der Kategorie „Administration und Personalmanagement“ siegte das Team der horizont group in Korbach mit Kübra Gölcük, Colin Chotzko, Sabrina Heidl, Nils Grosche und Betreuer Guido Kersting. Sie gründeten „Die Forscherwerkstatt“, um damit an Schulen Jugendliche für die technischen Ausbildungsberufe zu begeistern. Mit ihren Versuchen lassen sich die Gesetze der Physik spielerisch nachweisen.

Tobias Gonther und Maximilian Dietrich von KAMAX in Homberg (Ohm) gewannen in der Kategorie „Produktionsablauf und Logistik“. Unterstützt von Ausbilder Jan Frischholz entwickelten sie einen Prüfstand zur Validierung elektrisch isolierender Oberflächen auf hochfesten Verbindungselementen.

Innovation mit Zukunftspotenzial

Sieger in der Kategorie „Einzelne Produkte und Dienstleistungen“ wurden Nick Pankraz, Tim Brendel, Thomas Fast, Leon Höfling um Ausbilder Uwe Horn von Continental Automotive in Bebra/Mühlhausen. Sie konstruierten einen Simulator zur Geräuschprüfung und Ordnungsanalyse zur Vermeidung von Nebengeräuschen. Damit erschließt das Team seinem Unternehmen ein vollkommen neues Wachstumsfeld und entwickelte somit eine Innovation mit großem Zukunftspotenzial.

Jeder Teilnehmer erhielt für sein Engagement neben einer Urkunde auch eine Virtual-Reality-Brille für Smartphones als Geschenk. Die drei Siegerteams können sich zudem über eine Städtereise für die komplette Gruppe freuen.

Mehr zum Thema:

hessenmetall.de


Mehr zum Thema:

Industrie 4.0, IT-Sicherheit, autonomes Fahren, intelligente Werkstoffe: Um Themen wie diese geht es bei der Zusammenarbeit, die TU Darmstadt und Arbeitgeberverband Hessenmetall besiegelt haben.

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