Mit einem feierlichen Festakt in Cuxhaven hat Siemens Gamesa Renewable Energy (SGRE) seine neue Fertigung von Offshore-Maschinenhäusern eingeweiht. Das Werk steht unweit der Hafenkante und erlaubt damit den Transport großer Komponenten per Schiff zu den Windparks auf See. Das 2017 durch eine Fusion entstandene Unternehmen investierte 200 Millionen Euro in den Bau des Werks und will dort künftig rund 850 Menschen beschäftigen.

In der Anlage werden Maschinenhäuser von Windturbinen montiert. „Sie ist die modernste und größte Fabrik für den Bau von Offshore-Windturbinen weltweit“, so SGRE-Vorstand Andreas Nauen. Beeindruckt zeigte sich auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil. „Ich bin begeistert, was Siemens Gamesa hier geschaffen hat“, sagte er. „Und das ist erst der Anfang. Wir sind entschlossen, Cuxhaven zum deutschen Offshore-Basishafen auszubauen.“

Moderne Roboter und maximale Effizienz in der Fertigung

Die Abläufe in der 32 Meter hohen Werkhalle sind auf höchste Effizienz getrimmt. Eine digitale Materialflusssteuerung reduziert die Lagerhaltung und gewährleistet die bestmögliche Verfügbarkeit aller Komponenten. Moderne Roboter bestücken die Generatoren mit Magneten und sichern so eine optimale Produktqualität.

Siemens Gamesa zählt zu den Marktführern im Offshore-Markt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Spanien hat rund 25.000 Mitarbeiter weltweit.

aktiv Podcast Folge 11: Windenergie: Geht uns die Puste aus?

Deutschland ist ein stromhungriges Land. 583 Milliarden Kilowattstunden haben wir im Jahr 2021 verbraucht. Dieser Strom soll zukünftig fast ausschließlich aus regenerativen Energien gewonnen werden. Hoffnungsträger Nr. 1 ist Windenergie. Doch der Ausbau stockt. Es werden längst nicht mehr so viele Windkraftanlagen gebaut, wie nötig wären. Woran liegt das? Diese Frage haben sich die aktiv-Redakteure Nadine Bettray und Uli Halasz auch gestellt. An einem konkreten Beispiel – dem geplanten Windpark „Silberschlag“ in Bayern – erörtern die beiden pro und contra Argumente. 

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