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Lernen an der Hightech-Tafel

Bildung: Was der Auto-Zulieferer KKT Frölich alles für den Nachwuchs tut

Sponsorgeld für den Beachvolleyball-Cup, enger Kontakt zu Schulen, eine eigene Betreuerin für die Sorgen der Azubis: Die Nachwuchswerber von KKT Frölich haben viele Ideen. Jetzt spendierte die Firma einer Grundschule Hightech.

Interaktiver Unterricht: Ein Schüler testet sein Wissen in Landeskunde. Foto: Ahrens

Interaktiver Unterricht: Ein Schüler testet sein Wissen in Landeskunde. Foto: Ahrens

So macht Lernen Spaß: Zwei Viertklässlerinnen verfolgen das Geschehen auf dem Bildschirm. Foto: Ahrens

So macht Lernen Spaß: Zwei Viertklässlerinnen verfolgen das Geschehen auf dem Bildschirm. Foto: Ahrens

Freut sich riesig: Schulleiterin Veronika Holzapfel dankt den Spendern. Foto: Ahrens

Freut sich riesig: Schulleiterin Veronika Holzapfel dankt den Spendern. Foto: Ahrens

Osterode am Harz. Cool und viel besser als die langweilige Tafel: Mit dem nagelneuen „Active Board“ macht den Viertklässlern der Grundschule Röddenberg der Unterricht mehr Spaß. Kurz vor Weihnachten wurde das Hightech-Gerät installiert, zur Freude von Schulleiterin Veronika Holzapfel. Gespendet haben es der Autozulieferer KKT Frölich und der Arbeitgeberverband. Kostenpunkt: 6.000 Euro.

Das interaktive „White Board“ ist mehr als nur ein Tafelersatz. Texte, Fragen, Aufgaben, Landkarten und Filme lassen sich darauf projizieren. Man kann es wie einen Touchscreen nutzen und auch darauf schreiben. „Damit können wir den Unterricht vielseitiger gestalten“, sagt die Schulleiterin.

Die Spende ist ein Beispiel für das vielfältige Engagement des Auto-Zulieferers für Bildung und Nachwuchs. KKT will damit der demografischen Entwicklung gegensteuern, die im Harz besonders heftig ist. Etwa in der Region Osterode am Harz (Niedersachsen). Es gibt immer mehr ältere Menschen, viele Kommunen schrumpfen. Qualifiziertes Personal lässt sich nur schwer anwerben.

Eine eigene Betreuerin kümmert sich um die Motivation der Azubis

Bei Jugendlichen kommt es da gut an, dass KKT als Hauptorganisator jeden Sommer für den Beachvolleyball-Cup in der Stadt am Harz sorgt. Darüber hinaus hält das Unternehmen engen Kontakt zu Schulen. „Wir sind ein junger Betrieb und können uns über mangelnden Nachwuchs nicht beklagen“, berichtet Geschäftsführer Sven Vogt. Um die Azubis kümmert sich seit anderthalb Jahren neben den Ausbildern eine eigene Betreuerin.

Sie achtet etwa darauf, dass die jungen Leute nicht die Motivation verlieren. Ihr besonderes Augenmerk gilt den Hauptschülern, die der Hersteller von Kautschuk- und Kunststoffteilen ausbildet. Den finanziellen Anstoß für die Stelle gab eine Förderung des Arbeitgeberverbands. Der unterstützt Firmen, die Hauptschüler einstellen, mit einmalig 5.000 Euro für jeden dieser Azubis.

Alle zwei Jahre nimmt die 500-Mitarbeiter-Firma an der Eventshow IdeenExpo für Jugendliche teil. Vielleicht können ihre Azubis dort demnächst ja die heutigen Viertklässler aus Röddenberg begrüßen.


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