50 Jahre aktiv

Wissen, wie Wirtschaft funktioniert

Seit 50 Jahren beschreibt und erklärt aktiv, wie die Soziale Marktwirtschaft funktioniert und was nötig ist, damit sie weiterhin erfolgreich sein kann. In dieser Zeit hat sich aktiv optisch und inhaltlich weiterentwickelt.

aktiv wurde 1972 gegründet. Die Zeitung, die im Auftrag großer industrieller Arbeitgeberverbände erstellt wird, richtet sich an Berufseinsteiger, langjährige Mitarbeiter und deren Familien. 2022 erreicht aktiv mehr als 600.000 Print-Leser und 3,6 Millionen Website-Besucher und ist damit das größte Wirtschaftsmedium in Deutschland.

Gastbeitrag von Professor Michael Hüther (IW) zum aktiv-Jubiläum

1972

Am 10. Januar 1972 erschien die erste Ausgabe von aktiv. Ziel war es von Anfang an, den Leserinnen und Lesern aufzuzeigen, wie Wirtschaft funktioniert und wie man sich erfolgreich einbringen kann. Davon haben beide was, der Mitarbeiter und der Chef.

„Macht endlich Schluß mit dem Steuer-Poker“, so hieß die erste Schlagzeile der allerersten Ausgabe von aktiv. Immer wieder nimmt sich die Redaktion seither Themen wie der Steuerlast für Betriebe und Bürger an. Denn die Höhe von Steuern und Abgaben wirkt sich auch auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus – und damit auch auf die Arbeitsplätze am Standort Deutschland.

Zu diesen Rahmenbedingungen für Unternehmen zählen zum Beispiel auch Bürokratie, der Ausbau von Infrastruktur oder die Energieversorgung. In der gesellschaftlichen Debatte über diese Themen sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Position der Arbeitgeber kennen und verstehen. Deshalb liefert die Redaktion in leicht verständlicher Weise Fakten und Zusammenhänge, die auf die wissenschaftliche Expertise des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) gestützt waren und sind. Die Zugehörigkeit zum IW bewährt sich bis heute.   

1982

Das erste deutsche Retortenbaby wird in Erlangen geboren. aktiv berichtet über Arbeitslosigkeit, Export und den Konkurrenzkampf mit anderen Staaten. Im Zentrum steht auch in diesem Jahr die Soziale Marktwirtschaft. 

1992

Nach 32-jähriger Bauzeit wird der Main-Donau-Kanal in Bayern eröffnet. Dadurch entsteht eine durchgehende Großschifffahrtsstraße, auch Europakanal genannt, zwischen der Nordsee bei Rotterdam und dem Schwarzen Meer bei Constanta (Rumänien), die über Rhein, Main und Donau verläuft. Zudem berichtet aktiv weiterhin über Löhne, Arbeitsplätze und Erspartes, wie sinkende Zinsen für Schwung beim Häuserkauf sorgen und welche Auswirkungen eine Inflation auf private Vermögen und Wirtschaft hat.

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2002

Der Euro wird als gesetzliches Zahlungsmittel in Teilen der Europäischen Union eingeführt. Die allerersten, die mit dem Euro am 1. Januar 2002 bezahlen können, sind die Einwohner des französischen Übersee-Départements Réunion. aktiv gibt weiterhin regelmäßig Einsicht in Betriebe und Unternehmen, die sich ihrer regionalen Verantwortung bewusst sind und global eine Spitzenstellung einnehmen. Weitere Themen, die im Magazin zu finden sind, drehen sich um engagierte Mitarbeiter in der Industrie, Sozialausgaben und Neues zum Arbeitsschutz.

2012

Die Eurokrise hat Europa fest im Griff. Besonders in den von der Krise stark getroffenen Ländern Griechenland, Spanien und Italien kommt es zu Protesten gegen die Krisenpolitik der Europäischen Union und gegen die Politik der eigenen Regierung. aktiv gibt besonders in diesen bewegten Zeiten Aufschluss, wieso die Soziale Marktwirtschaft sich gerade in Krisenzeiten bewährt, Deutschland so wettbewerbsfähig ist und wo man als Einzelner sparen kann, wie zum Beispiel beim Strom.

2022

Von der Corona-Pandemie in den Ukraine-Krieg. Deutschlands Wirtschaft spürt die Auswirkungen, die Energiekosten für Industrie und Verbraucher steigen stark an. Die neue Regierung muss sich behaupten und die Aufgabe meistern, eine weiterhin sichere Energieversorgung zu gewährleisten. aktiv berichtet nach 50 Jahren weiterhin und zeigt auf, wie Innovationen aus der deutschen Industrie Antworten auf Fragen der Zukunft liefern, ob das nun der Klimawandel, die Digitalisierung oder der Fachkräftemangel ist.

Regional dabei

Außerdem haben sich aus der Wirtschaftszeitung aktiv viele unterschiedliche regionale Formate entwickelt. So ist aktiv in Bayern die größte aktiv-Ausgabe. Zudem gibt es die Magazine aktiv im Norden und Märkisch aktiv. Eigene Redaktionen, etwa in München und Hamburg, sind in den jeweiligen Regionen bestens vernetzt und liefern immer neue, spannende Inhalte.

Digital auf den Vormarsch

aktiv gibt es nicht nur der gedruckten Ausgabe, sondern auch digital. Neben der Webseite, die zusätzliche Informationen zu Unternehmen, Mitarbeitern und Innovationen aus den verschiedenen Regionen und Bundesländern bringt, bedient aktiv auch verschiedene andere Kanäle.

Auf der Facebook-Seite erscheinen fast täglich nützliche Wirtschaftsfakten sowie wertvolle Tipps fürs Berufs- und Privatleben. Der Twitter-Kanal  bringt komplexe ökonomische Sachverhalte auf den PunktLinkedIn berichtet darüber, was Betrieb und Mitarbeiter voranbringt und Instagram stellt wirtschaftliche Zusammenhänge bildlich dar

Für diejenigen, die nach der Schule eine Ausbildung in der Industrie machen wollen, bietet unser TikTok-Kanal beroobi alle Antworten. In Kooperation mit der aktiv-Redaktion zeigen Azubis dort Gleichaltrigen, was man für einen guten Start ins Berufsleben wissen sollte. 

Für unterwegs gibt es den  Podcast „aktiv zuhören: Wirtschaft to go!“. Dort sprechen die aktiv-Redakteure mit Experten über brandheiße Themen aus der Wirtschaft, der Digitalisierung, dem Fachkräftemangel und vielem mehr. 

Und das ist nicht alles: aktiv bleibt weiter nah dran an Themen zur Sozialen Marktwirtschaft, wird über die Industrie und über deren Mitarbeiter berichten. Um die jüngeren wie auch die älteren Industrie-Beschäftigten gut zu erreichen, geht aktiv immer neue Wege, entwickelt neue Formate und stellt sich auf immer weiteren Social-Media-Kanälen dar.

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