Rewe Bonus & Co.: Was taugen die neuen Treue-Apps der großen Supermärkte?
Shop-Hopping, das Aufteilen des Einkaufs auf mehrere Supermärkte, liegt im Trend. Grund: So spart man bares Geld. Der Handel versucht, mit Handy-Apps gegenzuhalten. Und setzt dabei auch auf Gamification.
Okay, ich pack aus: Ich bin ein Shop-Hopper! So nennt der Lebensmitteleinzelhandel Pfennigfuchser, die ihren Einkauf auf mehrere Geschäfte verteilen, auf der Jagd nach dem besten Preis. Um das zu ändern, setzt der Handel auf Digitalisierung – und den Spieltrieb der Kunden.
Beruhigend: Ich bin wohl kein Freak. Anders als früher entfällt heute nur noch ein Fünftel des Umsatzes auf den klassischen Großeinkauf in einem einzigen Supermarkt.
Den Handel wurmt’s. Mit großem Werbe-Tamtam (Thomas Müller! Jamal Musiala!) hat Rewe daher ein digitales Treueprogramm gestartet. Ziel: mehr Kundenbindung.
Wer in der App Coupons aktiviert, bekommt einen Bonus. Keine kryptischen Punkte, sondern echtes Geld. Mal 10, 20 Cent, mal 1 Euro oder mehr. Per „Bonus-Booster“ kann man seine Rabattstufe hochdrücken. Gamification an der Fleischtheke quasi. Die Konkurrenz pennt nicht. Edeka, Netto, Lidl – alle setzen auf Treue-Apps. Nutzen? Na ja. „Durch den gezielten Einkauf von Angeboten und den Wechsel des Händlers kann man deutlich mehr sparen“, urteilt das Vergleichsportal Smhaggle.
Und dann ist man? Genau: Shop-Hopper, auf der Jagd nach dem besten Preis.
Moment mal!
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