Paradiese vor der Haustür

Wo man in Bayern am besten sonnenbaden, schwimmen und paddeln kann

München/Starnberg/Pleinfeld. „Pack die Badehose ein ...“ – der Traumstrand liegt gleich um die Ecke. Bayern hat jede Menge schöne Seen. Nicht nur die großen Gewässer in Oberbayern, vom Chiemsee bis zum Starnberger und Tegernsee, laden zu einem erfrischenden Sprung ins Wasser ein. Auch im fränkischen Seenland gibt es im Sommer beliebte Badeziele – wie der Brombachsee bei Pleinfeld oder der Altmühlsee nahe Nürnberg.

Knapp 400 offizielle Badestellen an Natur- und Baggerseen sowie Weihern sind im Freistaat verzeichnet. In der Badesaison von Mai bis Mitte September werden sie vom Gesundheitsamt regelmäßig kontrolliert.

„Die Wasserqualität der bayerischen Badeseen ist generell gut“, heißt es bei der Behörde. So gehört etwa der Tegernsee zu den saubersten Seen der Republik. Weitere Pluspunkte vieler bayerischer Gewässer: freie Zufahrt, ausreichend Parkplätze und Toiletten. Auch verhungern muss niemand. Zwischen Eisdiele und Würstchengrill lässt sich’s aushalten am Badestrand.

An den vielen Stränden findet jeder ein Plätzchen

Für die Sicherheit von Schwimmern und Wassersportlern sind in den Ferien und am Wochenende Hunderte Rettungsschwimmer im Einsatz. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät, nie mit einem Köpfer ins Wasser zu springen und nur an bewachten Stellen zu baden – und sich vorher abzukühlen, vor allem nach einem ausgiebigen Sonnenbad. „Mit zu plötzlichen Temperaturunterschieden ist der Körper schnell überfordert“, so Sprecher Achim Wiese.

Wer sich vernünftig verhält, kann in Bayerns Seen jedoch unbesorgt baden. Der größte ist der Chiemsee mit seinen drei Inseln, die man mit dem Schiff ansteuern kann. Der Starnberger See ist der Größe nach Nummer zwei. Am Haus-See der Münchner geht’s an heißen Tagen oft zu wie im italienischen Rimini, doch findet an den vielen Badestellen jeder noch ein Plätzchen. Ruhiger und wärmer ist der Staffelsee, sein Moorwasser heizt sich sehr schnell auf.

Erfrischend ist ein Bad im Tölzer Land am Alpenrand: im klaren Kochel- oder im Walchensee, der mit 190 Metern einer der tiefsten Alpenseen Bayerns ist.


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