Freizeit

Wo Haie Heringsschwärme jagen


Im Ozeaneum gehen Besucher auf Tauchstation

Stralsund. Wer einmal ganz ohne Schnorchel und Sauerstoffgerät in die faszinierende Unterwasserwelt der Nord- und Ostsee eintauchen will, muss ins Ozeaneum. Hier wimmelt’s nur so von Meeraalen, Krabben und skurrilen Seewölfen. Hier flüchten Heringsschwärme blitzartig vor räuberischen Haien.

Im Ozeaneum laden 39 riesige Aquarien auf 8.700 Quadratmetern zu einer abenteuerlichen Reise durch die artenreiche Flora und Fauna der europäischen Kaltwassermeere ein. Sie beginnt im Hafenbecken Stralsund, führt über den Bodden, eine Seegraswiese und das Kattegat bis zum Polarmeer.

Beeindruckend ist neben den schillernden Fischen und seltenen Algen vor allem die Wassermenge: 6 Millionen Liter füllen die 39 Schaubecken. Allein 2,6 Millionen Liter fasst das Schwarmfischbecken, das größte Aquarium Deutschlands: An der fünf mal zehn Meter großen und mehr als 30 Zentimeter dicken Panoramascheibe drücken sich besonders viele Nasen platt.

Um optimale Bedingungen für Pflanze und Tier zu schaffen, liefern Hunderte von Messfühlern wichtige Daten über pH-Wert, Temperatur und Fließgeschwindigkeit des Wassers.

Atemberaubend sind die lebensgroßen Modelle von Blau-, Buckel- und Schwertwalen, die in einer 20 Meter hohen Halle schweben. Besonders schaurig wirken sie im Dunkeln: Bei der neuen Veranstaltungsreihe „Nachts im Museum“ können Familien durch die dämmrigen Aquariengänge schleichen. Die Taschenlampe nicht vergessen!

LS

Öffnungszeiten: montags bis sonntags zwischen 9.30 und 19.00 Uhr.

Eintritt: Erwachsene ohne Ermäßigung 14 Euro, Kinder ab 4 Jahren 8 Euro.   

www.ozeaneum.de

 

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