Forscher feiern Feste

Wissenschaftsfestival „Effekte“: Karlsruhe wird zum Experimentierfeld für Jung und Alt

Karlsruhe. Markgraf Karl Wilhelm hatte nicht nur eine Schwäche für Tulpen und Hofsängerinnen: Er hielt auch gern rauschende Feste – und darin stehen die Karlsruher von heute dem Stadtgründer in nichts nach.

Mit einem Festivalsommer feiern sie den 300. Geburtstag ihrer Stadt, mit mehr als 500 Veranstaltungen von Mitte Juni bis Ende September. Ein Höhepunkt ist das (nach 2013) zweite Wissenschaftsfestival „Effekte“: vom 27. Juni bis 2. Juli.

Rund 20 wissenschaftliche Einrichtungen demonstrieren auf unterhaltsame Weise die Stärke der Stadt in Technologie und Wissenschaft. Am 27. und 28. Juni zeigt sich der Schlossgarten als großes Mitmach- und Erlebnislabor. Kinder und Jugendliche können etwa beim „Fest der jungen Forscher“ Wissenschaft hautnah erleben.

Beim „Duell der klugen Köpfe“ stellen Professoren, Doktoranden und Studenten ihr Wissen und Experimentiergeschick unter Beweis. Und in der „Galerie des Scheiterns“ dreht sich alles um den wissenschaftlichen Misserfolg.

Bei einer Wissensshow zur digitalen Gesellschaft präsentiert und diskutiert das Zentrum für Kunst und Medientechnologie aktuelle Entwicklungen – wie die Möglichkeit, riesige Mengen an Daten zu speichern. Ein „Effekte“-Highlight ist neben den ersten „Karlsruhe Science Film Days“ (30. Juni bis 2. Juli) der Tag der offenen Tür am Karlsruher Institut für Technologie am 27. Juni.

Mehr als 100 Aktionen haben die Organisatoren vorbereitet. Besucher können dem Haushaltsroboter Armar bei der Arbeit zusehen oder entdecken, welche Karlsruher Forschungsleistungen sich in Alltagsgegenständen wiederfinden.

Zum Abschluss des Wissenschaftsfestivals zeigen Studenten und Professoren der Hochschule Karlsruhe am 2. Juli in einer Show, wie sie die „Zukunft der Stadt – Stadt der Zukunft“ sehen. Karl Wilhelm wäre stolz auf sein Karlsruhe von heute.

Mehr Informationen unter:
effekte-karlsruhe.de
ka300.de


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