MetallRente hilft bei der Vorsorge gegen ein existenzielles Risiko

Wie Mitarbeiter aus erster Hand über Berufsunfähigkeit aufgeklärt werden


Schalksmühle. Berufsunfähigkeit? Klar – dagegen sollte man sich absichern, findet Bianka Fielenbach. Sie arbeitet beim Gebäudeelektrotechnik-Hersteller Albrecht Jung im sauerländischen Schalksmühle. Und die Monteurin hat schon vorgesorgt: mit einer Police für sich und einer für ihre Tochter, die noch in der Ausbildung ist. „Heutzutage kann man nicht früh genug damit anfangen“, sagt Fielenbach.

Ihre Kollegin Kornelia Sowka winkt ab: „Ich versuche, positiv zu denken und gesund zu leben“, sagt sie, „das Geld reicht nicht auch noch für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Man lebt ja nicht nur für später ...“ So wie Sowka denken viele. Dabei trifft Berufsunfähig-keit (kurz „BU“) jeden vierten bis fünften Arbeitnehmer!

Und den ab 1961 Geborenen hilft die gesetzliche Rentenkasse nur noch in geringem Maße. Experten halten die BU-Versicherung deshalb für eine der wichtigsten überhaupt.

Seit ein paar Wochen weiß Holger Nonn das auch. Er ist Betriebsratsvorsitzender der Firma Jung, in der Fielenbach und Sowka Lichtschalter und Steckdosen zusammenbauen und die am Stammsitz rund 370 Beschäftigte hat. Bei einer Veranstaltung für Betriebsräte hat Nonn von der Brisanz des Themas erfahren: „Da wurden bei allen die Augen immer größer, das Kinn fiel runter“, sagt er.

Deshalb hat Nonn die Jung-Belegschaft zu einer Info-Veranstaltung eingeladen. Während der Arbeitszeit – auch der Geschäftsführung liegt das Thema am Herzen. Im Mittelpunkt stehen die Angebote zur BU-Absicherung des Versorgungswerks MetallRente, das von den Tarifpartnern IG Metall und Gesamtmetall getragen wird.

Und immerhin knapp 50 Mitarbeiter wollen sich anhören, was Marc Dörrenbächer vom saarländischen Beratungsunternehmen pd business zu erzählen hat. Er und seine Kollegen sind bundesweit für die MetallRente im Einsatz, haben schon rund 1.200 Betriebe besucht, um live und vor Ort aufzuklären. Da darf nun keiner mehr behaupten, er oder sie wüsste von nichts.

Dörrenbächer berichtet von Fällen aus dem richtigen Leben. Die Zuhörer reagieren betroffen. „Man denkt ja gar nicht darüber nach, solange man gesund ist“, sagt Sylvia Heims, die als Kaizen-Coach arbeitet, „und wie ich jetzt höre, ist es für mich fast schon zu spät.“ Industriemeister Bernd Rittinghaus meint: „Im Alter wird es ja immer teurer, mit Grunderkrankung erst recht.“ Er ist über 50, hat einen leichten Infarkt überstanden: „Ich denke, die BU-Vorsorge lohnt sich für mich nicht – aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.“

Auch dazu ist Gelegenheit. In Einzelgesprächen rechnen die Berater aus, was man monatlich zahlen müsste, um im Fall des Falles das gewünschte Einkommen abzusichern.

Gut 30.000 BU-Verträge sind bisher allein beim Versorgungswerk abgeschlossen worden. Und in der Firma Jung, das zeigt sich rasch, sind wieder einige dazugekommen.

Übrigens

Tipps und Beratung

  • Solide Tipps rund um die Berufsunfähigkeitsversicherung gibt der Bund der Versicherten – zu finden unter: bit.ly/BU-Merkblatt
  • Wer Fragen zur BU-Absicherung der MetallRente hat, erreicht unter BU@metallrente.de kundige Berater.

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