Leitfaden Apps

Wie man sich gegen App-Abzocke wehren kann

Was Sie bei der Nutzung von Smartphones und Apps unbedingt beachten sollten, um Abzocke zu vermeiden

  • Lassen Sie Ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt mit einem Smartphone spielen.
  • Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Handy-Rechnung.
  • Wenn Geld für einen obskuren Anbieter abgebucht wurde – und Sie gar nicht wissen, wie es dazu kommt: Widersprechen Sie der entsprechenden Rechnung per Einschreiben. Und zwar doppelt: Schreiben Sie sowohl Ihrem Handy-Dienstleister als auch der betrügerischen Firma.
  • Schicken Sie im Einschreiben an Ihren Handyanbieter sofort auch eine so genannte Tilgungsbestimmung mit. Damit legen Sie fest, dass der Drittanbieter sein Geld nicht bekommt – der Handyanbieter selbst jedoch schon. Ein Musterschreiben des Bundesverbraucherministeriums finden Sie hier.
  • Achtung: "Wer die Abbuchung der Handy-Rechnung einfach zurückgehen lässt beziehungsweise nicht überweist, der riskiert eine Nummernsperre, eine Kündigung des Handy-Vertrages und gegebenenfalls sogar einen negativen Schufa-Eintrag", warnt Peter Lindackers von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.
  • In dem Einschreiben an die Abzocker bestreiten Sie, dass überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist. Fordern Sie daher vom Anbieter einen Nachweis über den angeblichen Vertragsabschluss an – und außerdem eine Widerrufsbelehrung. Machen Sie klar, dass Sie sich arglistig getäuscht sehen.
  • Mahnungen der Abzocker können Sie danach, trotz des drastischen Tons, der dann oft gewählt wird, getrost ignorieren. Nur auf einen gerichtlichen Mahnbescheid müssten Sie erneut reagieren.
  • Übrigens: Auch bewusst abgeschlossene Abos sind manchmal schwierig zu kündigen – dazu finden Sie hier.

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