Eine Nummer für alles?

Wer auf den Festnetz-Anschluss verzichten kann

Weg damit: Viele surfen und telefonieren nur noch mobil. Foto: Fotolia

Berlin. Doppelt hält besser, ist aber teurer, etwa beim Telefonieren: Wer neben dem Festnetz auch einen Pauschaltarif fürs Handy hat, zahlt für beides zusammen oft mehr als 50 Euro im Monat. Lohnt es sich also, den Festnetz-Anschluss abzuschaffen und künftig alles übers Handy abzuwickeln?

Kommt darauf an, wie man beides nutzt, sagt die Stiftung Warentest. Knackpunkt ist nicht das Telefonieren, sondern das Surfen. Denn mobile Internet-Flatrates sind so gestrickt, dass die Surf-Geschwindigkeit gedrosselt wird, sobald das Datenlimit im Vertrag verbraucht ist. Je nach Anbieter sind das zwischen 500 und 5.000 Megabyte.

Wer regelmäßig von zu Hause aus im Netz ist, ist daher mit einer DSL- oder Kabel-Flatrate mit unbegrenztem Datenvolumen meist besser bedient. „Für Online-Spieler und Filmfans führt am Festnetz kaum ein Weg vorbei“, so die Tester. Auch Familien und alle, die größtenteils vom heimischen PC aus surfen, fahren mit dem Festnetz momentan noch günstiger.

„Sparen können sich den Anschluss dagegen Studenten und umtriebige Singles, die von unterwegs über öffentliche WLAN-Netzwerke ins Internet gehen.“ Allerdings sollten sie bedenken, dass der mobile Zugriff – ob unterwegs oder zu Hause – je nach Ort und Anbieter mitunter ziemlich langsam sein kann.

Den Festnetz-Anschluss kündigen können Sparfüchse, die kein Internet nutzen. Sie kommen mit einem günstigen Handytarif mitunter billiger weg.


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