Tipp der Woche

Vorsicht Stromfresser!


Kühle Rechner senken ihre Energiekosten

Ab in den Urlaub! Für einen cleveren Verbraucher heißt das nicht nur „Sonnenöl kaufen“, sondern auch: „Kühlschrank aus!“

In einem normalen Haushalt zählen nämlich die Kühl- und Gefriergeräte ohnehin zu den gierigsten Stromfressern. Hat sich zudem eine Eisschicht gebildet, erhöht das ohne Not die Stromrechnung. Mindestens einmal pro Jahr sollten klassische Geräte daher abgetaut werden.

Extrem sparsame Geräte

Und nach dem Urlaub – Kühlschrank an? Nicht unbedingt. Vielleicht schluckt Ihre alte Kiste ja derart viel Strom, dass sich ein neues Gerät fast von selbst finanziert. „Ein Austausch lohnt sich meist schon nach zehn Jahren“, weiß die Deutsche Energie-Agentur, „ein energieeffizienter Kühlschrank verbraucht gegenüber älteren Modellen um bis zu 75 Prozent weniger.“

Diese rasante technische Entwicklung zeigt sich auch beim sogenannten EU-Label, dem bunten Aufkleber auf der weißen Ware. Das grüne „A“ ist bei Kühlgeräten nicht mehr viel wert. Für ihren Energieverbrauch gibt es seit 2004 bessere Noten: „A+“ und „A++“.

Vielleicht tut es ja auch ein kleineres Gerät als bisher? Als Faustregel für das Füllvolumen gilt: 50 Liter pro Kopf genügen.

Wie gierig Ihre altgediente Kältemaschine ist und ob sich eine neue lohnen würde, können Sie gratis per Internet ermitteln: Mit dem sehr detaillierten „Kühl-Check“ (www.klima-sucht-schutz.de).

Ebenfalls kostenlos kann in einer Liste besonders sparsamer Haushaltsgeräte gestöbert werden, die das private „Niedrig-Energie-Institut“ erstellt (www.spargeraete.de). Namhafte Hersteller und Stromversorger bieten eine eigene „Online-Geräteberatung“ an (www.hausgeraete-plus.de).

Diese Portale sind im Kampf gegen Stromfresser auch hilfreich, wenn es ums Spülen oder Waschen geht.

Neue Waschmaschine rechnet sich

Denn auch hier benötigen moderne Geräte viel weniger Strom als früher – und zudem deutlich weniger Wasser. „Bei älteren Waschmaschinen macht sich ein Austausch immer bezahlt“, betont die Deutsche Energie-Agentur. Es muss ja nicht mehr vor dem Urlaub sein.

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