Nicht ins Blaue bauen

Verträge haben oft „eklatante Mängel“

Berlin. Mit verbundenen Augen ein Auto kaufen? Würde wohl niemand machen. Aber bei einer viel wichtigeren Investition, den eigenen vier Wänden, handeln viele ins Blaue hinein – mit teuren Folgen.

Zwei Drittel aller deutschen Bauverträge haben „eklatante Mängel“, warnt der Verband privater Bauherren. Den Vertrag von einem Profi kontrollieren zu lassen, koste keine 500 Euro – ohne so eine Kontrolle zahle ein Bauherr aber „durchschnittlich 25.000 Euro“ Lehrgeld. Zum Beispiel, weil wichtige Leistungen im Vertrag fehlen, etwa die Kanalanbindung oder der Stromanschluss.

Auch während der Bauzeit sollte regelmäßig ein unabhängiger Fachmann nach dem Rechten sehen. Zu einer solchen Bau-Überwachung rät auch der Eigentümerverband „Haus & Grund“: „Im Durchschnitt weisen Neubauten Mängel in Höhe von 20.000 Euro auf – beim Hausbau sollte daher nichts dem Zufall überlassen werden.“


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Normalerweise ist er die größte Anschaffung des Lebens: der Kauf einer eigenen Immobilie. Es gilt also, sich vor dem Gang zum Notar so gut wie nur irgend möglich zu informieren – sowohl, was das Objekt selbst und seine Lage betrifft, als auch über die Baufinanzierung.

aktualisiert am 27.09.2017

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