Urteil

Umzug: Kürzerer Arbeitsweg spart Steuern

Foto: Vario Images

Zieht man so viel näher an den Betrieb, dass sich die tägliche Fahrtzeit um mindestens eine Stunde verkürzt, kann man das Finanzamt an den Umzugskosten beteiligen: alte Faustregel. Aber sogar mit Ausnahmen!

Im aktuellen Fall konnte eine Frau nach dem Umzug zu Fuß zur Firma spazieren – und laut Urteil war diese „Erreichbarkeit der Arbeitsstätte ohne Verkehrsmittel“ der „entscheidende Grund“ für den Umzug. Damit darf die Mitarbeiterin die Ausgaben als Werbungskosten geltend machen (Finanzgericht Köln, 24.2.16, 3 K 3502/13).


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