Tipp der Woche

Traum(p)reise


Einmal im Leben in die USA: Wann, wenn nicht jetzt?

Der Dollar ist abgestürzt:  „Reisen in die USA sind so preiswert wie lange nicht mehr“, erklärt Sibylle Zeuch, Pressesprecherin des Deutschen Reiseverbandes, „die Reisebüros verbuchen für diesen Sommer ein Umsatz-plus von 25 Prozent.“

Dass US-Trips im Trend liegen, hat noch einen Grund.

Viele Flüge in die Staaten sind inzwischen zum Schnäppchen-Tarif zu haben, nach New York kommt man für weniger als 400 Euro. United Airlines bietet als „Herbst-Special“ beispielsweise San Francisco ab 655 Euro, eine Woche Mietwagen  inklusive.

So günstig wird’s vielleicht nie wieder – also einige Tipps fürs Rübermachen.

Brauche ich ein Visum?

Nein, deutsche Touristen dürfen bis zu 90 Tage einfach so ins Land. Sie müssen aber den maschinenlesbaren roten Reisepass dabeihaben – und ein Rückflugticket. Der bei uns übliche Impfschutz genügt.

Was ist am Flughafen los?

Wegen der scharfen Kontrollen sollten Sie drei Stunden vor Abflug da sein. Koffer lieber nicht abschließen, weil sie von der „Security“ geöffnet werden dürfen – zur Not mit Gewalt. Geschenke also besser nicht verpacken.

Wie bezahle ich drüben?

Bargeld lacht? Nicht in den USA! Dort werden auch kleine Beträge mit der Kreditkarte bezahlt. Die klassische Alternative: Reiseschecks.

Gibt es Shopping-Fallen?

Ja.  Technische Geräte haben oft andere Stecker und die Spannung in den USA ist niedriger als bei uns: Eventuell hilft ein Adapter. US-Notebooks haben eine andere Tastatur.

Kaufen ohne Ende?

Das ist natürlich erlaubt. Aber ab einem Gesamtwert von 175 Euro pro Kopf werden alle Waren (auch Geschenke) zollpflichtig. Beim Packen gilt es daher, Einkäufe geschickt auf alle Mitreisenden zu verteilen.

Alles easy?

Vieles ist strenger als bei uns: Sichtbares Herumtragen alkoholischer Getränke ist zum

Beispiel fast überall strafbar, Rauchen meistens verboten, für zu schnelles Fahren drohen oft drastische Strafen.

Aber der Flug dauert ja lang genug, um sich beim Schmökern eines guten Reiseführers auf den sprichwörtlichen Kulturschock vorzubereiten.

 

Silke Becker

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