Urteil

Trauerfall: Rasche Reaktion nötig

Foto: Panthermedia

Trotz Rücktrittsversicherung bleibt eine Witwe auf den Kosten einer stornierten Reise sitzen: Sie hatte den plötzlichen Tod ihres Mannes, mit dem sie in Urlaub fahren wollte, der Versicherung nicht „unverzüglich“ angezeigt – sondern erst knapp drei Wochen später.

Das ist laut dem nun bekannt gemachten Urteil eine „vorsätzliche Obliegenheitsverletzung“ (Amtsgericht München, 20.8.2015, 233 C 26770/14). Die akute Trauer der Frau selbst wiederum „ist keine unerwartet schwere Erkrankung im Sinn der Reiserücktrittsbedingungen“.


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