Schlauer online shoppen!

Tipps fürs Einkaufen per Smartphone oder Tablet

Schnell mal was ordern: Shopping-Füchse achten da auf ein paar Regeln. Fotos/Montage: dpa, Strassmeier

Düsseldorf. Mal eben im Zug ein T-Shirt, ein Buch oder eine Schachtel Pralinen ordern? Kein Problem, Smartphone und Tablet machen’s möglich. Aber Bequemlichkeit hat oft ihren Preis: So hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen kürzlich herausgefunden, dass die Preise in manchen Online-Shops höher sind, wenn der Kunde mit einem mobilen Endgerät einkauft.

Was man sonst noch beachten sollte, erklärt Georg Tryba, Internetexperte bei der Verbraucherzentrale.

Bankdaten schützen

Ein Smartphone oder Tablet wird leichter gestohlen als ein PC. Man sollte also auf keinen Fall seine Bankdaten gespeichert haben. „Transaktionsnummern zum Beispiel dürfen auch nicht als Foto abgespeichert oder die Passwörter in irgendeiner Datei notiert sein“, warnt Tryba. Sonst kann ein Dieb am Ende munter einkaufen.

Sperrbildschirm nutzen

Mobile Geräte können auch einfach verloren gehen. Also sollte der Sperrbildschirm stets aktiviert sein. Und es gibt spezielle Programme, die nach einer bestimmten Anzahl von Falscheingaben des Codes durch einen Finder oder Dieb einfach alle persönlichen Daten löschen.

WLANs misstrauen

Wer Kreditkartendaten unterwegs eingeben möchte, sollte das möglichst nicht in einem offenen WLAN tun – dort ist die Gefahr erhöht, dass Daten abgegriffen werden.

Preise checken

„Für mobile Endgeräte optimierte Webseiten haben in der Regel ganz unten einen Link zur Desktop-Version – oder man kann in den Einstellungen des Browsers die klassische Seite wählen“, sagt Tryba. Möchte man also mit dem Einkauf nicht warten, sollte man vor der Bestellung schnell auf die Standardseite des Shops wechseln und prüfen, ob der Preis dort der gleiche ist.

Schnäppchen mitnehmen

Apps wie die von coupies.de oder vouchercloud.de machen auf Sonderangebote von Läden in der Nähe aufmerksam. Wer solche Apps benutzt, kann beim Shopping sparen – gibt aber Daten preis, aus denen Nutzerprofile erstellt werden können und die der Anbieter unter Umständen verkauft. Hier muss man abwägen, was einem wichtiger ist: Rabatt oder Datenschutz.

Akku aufladen

Tickets für Bus und Bahn kann man in vielen Städten auch mit mobilen Endgeräten kaufen. Allerdings sollte man das nur tun, wenn man noch genügend Akku für die Tour hat: Denn wer im Fall einer Kontrolle sein Ticket nicht vorzeigen kann, weil der Akku leer ist, gilt schnell als Schwarzfahrer.

Im Zweifel abwarten

„Bietet ein Shop keine App und keine spezielle mobile Seite, sollte man im Zweifel mit dem Einkauf warten, bis man zu Hause ist“, so Tryba. Wenn man die Produkt-Beschreibungen und die allgemeinen Geschäftsbedingungen nur schlecht lesen kann, ist das keine gute Voraussetzung für den Online-Einkauf.


Mehr zum Thema:

Online-Shopping kann so einfach sein. Und manche Produkte gibt es im Internet oft billiger als im stationären Handel. Wenn da nur nicht die Portokosten wären! Versand-Flatrates versprechen einen Preisvorteil. Mit mehreren Haken …

Ein sorgloser Umgang mit dem Smartphone kann gefährlich sein: Fotos, E-Mails, Banking-Informationen – Cyber-Kriminelle versuchen systematisch, an persönliche Daten zu kommen. AKTIVonline zeigt, wie Ihr Handy schützen können.

Manche tun sich schwer damit, ihre Bankdaten online in fremde Hände zu geben. Daher sollte man wissen: Es geht auch ganz ohne Kreditkarte & Co. – man kann Netz-Einkäufe bar bezahlen!

Für die einen ein Segen, für die anderen ein Fluch: keiner zu Hause? Dann ab die Post zum Nachbarn! Ist das überhaupt erlaubt? Kann der Empfänger es verbieten? Und was, wenn die Lieferung beim Nachbarn kaputtgeht?

Verschwindet ein Einschreiben, haftet die Deutsche Post dafür – klar. Aber wer steht dafür gerade, wenn eine normale Sendung nicht ankommt? Und was muss man beim Versand von Waren beachten, die über Amazon oder Ebay gekauft werden?

aktualisiert am 29.03.2016

Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang