Industriegeschichte

Tief im Osten


Symbole des Fortschritts: Blick von der Zeche Königin Luise zum Kraftwerk Zabrze im heutigen Polen. Foto: Muschalik

Warum ähnelt Oberschlesien dem Revier? Eine Schau zeigt es

Bochum. Im Ruhrgebiet und in Oberschlesien haben Kohle und Stahl die Landschaft in ähnlicher Weise geprägt: Fördertürme und Hochöfen dominierten hier wie dort. Die Ausstellung „Montanrevier“, die das Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum ab dem 25. März zeigt, stellt reviertypische Bauten aus Oberschlesien und aus dem Ruhrgebiet gegenüber.

Fotos von Martin Holtappels, Piotr Muschalik und Thomas Stachelhaus sowie historische Ansichtskarten zeigen unter anderem Fördergerüste, Bergarbeiterkolonien und Gartenstädte.

Gleiche Konzerne, gleiche Architekten

Dass sich die Bilder so gleichen, hat einen historischen Hintergrund: Bis 1918 gehörte das polnische Montanrevier zum Deutschen Kaiserreich. Die gleichen Konzerne engagierten sich deutschland- und europaweit. Architekten übernahmen Bauaufträge in unterschiedlichen Industrieregionen. So schuf Carl Moritz nicht nur das Hotel Handelshof am Essener Hauptbahnhof, sondern auch das Stadttheater in Kattowitz.


www.lwl-industriemuseum.de

 

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