Urteil

Ticket-Vorverkauf: Manche Gebühren sind nicht erlaubt

AC/DC im Einsatz: Das lassen sich viele Fans was kosten. Foto: getty

Viele Fans der Rockband AC/DC können wohl bald knapp 30 Euro zurückverlagen: So viel knöpfte ihnen ein Online-Tickethändler für den Versand „inklusive Bearbeitungsgebühr“ einer Eintrittskarte ab. Dagegen erging nun ein Urteil: Der Versand der Tickets ist vertragliche „Nebenpflicht“ des Händlers, dabei Bearbeitungsgebühren aufzuschlagen nicht erlaubt – zumal für den Kunden „nicht ersichtlich ist, wie diese Gebühren entstehen und sich zusammensetzen“ (Landgericht Bremen, 31.8.2016, 1 O 996/15, noch nicht rechtskräftig).

Das gleiche Urteil kippte mit etwas anderer Begründung noch eine zweite Klausel: Bei der Option „Ticket zum Selbstausdrucken“ mussten Kunden 2,50 Euro zusätzlich nur dafür zahlen, dass sie sich ihre Eintrittskarte selbst ausdrucken konnten. Den AC/DC-Fans war diese Option übrigens nicht angeboten worden.


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