Tag der offenen Tür in der Chemie


Besucherandrang: Der Tag der offenen Tür beschert ost-deutschen Chemie­Firmen stets viele Gäste. Fotos: BASF, Bayer Bitterfeld

Am 24. September öffnen sich viele Betriebe für besucher

Berlin. Was produzieren die hier eigentlich? Ist das nicht gefährlich? Und wie steht es um den Umweltschutz? Schon bald kann jeder einmal einen Blick hinter die Kulissen der Chemie-Unternehmen werfen. Am 24. Sep­tember ist „Tag der offenen Tür“. Etwa 50 Betriebe zwischen Rostock und Breitungen im Thüringer Wald machen mit.

„Ich bin froh, dass gerade im Internationalen Jahr der Chemie wieder ein Tag der offenen Tür stattfindet“, sagt Paul Kriegelsteiner, Hauptgeschäftsführer der Chemieverbände Nordost. Es sei schließlich nicht jeden Tag für die Anwohner möglich, „ihre“ Betriebe kennenzulernen.

Die Besucher bekommen einiges geboten: Bei BASF Schwarzheide etwa gibt es neben Betriebsführungen den Nano-Truck mit Infos zur Nanotechnologie zu sehen sowie Mitmach-Experimente für Kleine und Große. Bayer Bitterfeld bietet neben geführten Besichtigungen ein unterhaltsames Rahmenprogramm mit Musik. Zudem stellen Azubis ihre Berufe vor.

Allein 20 in Bitterfeld-Wolfen

„Wir wollen unsere hochmoderne, zukunftsträchtige Industrie zeigen“, sagt Christian Schleicher, Geschäftsführer von Bayer Bitterfeld. „Und bei jungen Leuten das Interesse für einen Ausbildungsberuf in der Chemie wecken.“

Auch Hans-Christian Marxen, als Mitglied der Geschäftsleitung von BASF Schwarzheide für Personal zuständig, hat es auf junge Leute abgesehen: „Wir bieten Jugendlichen eine erstklassige Ausbildung“, betont er. Diese eröffne beste Chancen für einen erfolgreichen Start ins

Arbeitsleben.

Besonders abwechslungsreich wird es für die Besucher in Bitterfeld-Wolfen. Hier öffnen mehr als 20 Mittelständler die Tore zu ihren Betrieben. Zum Beispiel die Firma Organica, die eine Vielzahl an Farbstoffen herstellt. Oder das Werk der Süd-Chemie, das Katalysatoren für die Abgas-Reinigung fertigt. Darüber hinaus gibt es Vorträge und Stände sowie Touren per Bus oder Bahn durch den traditionsreichen Chemiepark.


 

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