Urteil

Straßenverkehr: Fahrverbot für viele kleine Untaten

Gefährliche Unsitte: Telefonieren am Steuer ist riskant – und verboten. Foto: Fotolia

Wer immer wieder mit gefährlichen Verstößen gegen die Verkehrsregeln auffällt, muss für eine Weile den Führerschein abgeben. Das zeigt ein Fall aus Nordrhein-Westfalen: Ein Autofahrer, der unterwegs sein Handy benutzt hatte, muss jetzt nicht nur 100 Euro Strafe für diesen einzelnen Fall bezahlen – sondern ist außerdem den Lappen für einen Monat los.

Der junge Mann hatte nämlich schon vier weitere Bußgelder bezahlen müssen, unter anderem für zu schnelles Fahren, und das in nicht einmal drei Jahren. Laut Urteil lässt das „nur die Bewertung zu, dass es dem Betroffenen an der für die Teilnahme am Straßenverkehr erforderlichen rechtstreuen Gesinnung und der notwendigen Einsicht in zuvor begangenes Unrecht fehlt“ (Oberlandesgericht Hamm, 17.9.2015, 1 RBs 138/15).


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Schlagwörter: Recht Auto

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