Urteil

Straßenverkehr: Bremsen wegen kleiner Tiere kann teuer werden

Leider oft chancenlos: Kleintier auf der Straße. Foto: dpa

„Wer vorausfährt, darf nicht ohne zwingenden Grund stark bremsen.“ So steht’s in der Straßenverkehrsordnung. Damit müssen Igel, Eichhörnchen und sofort aus juristischer Sicht notfalls überfahren werden: Wer für Kleintiere bremst, tut das „ohne zwingenden Grund“ – und trägt daher einen Teil der Schuld, wenn auf das Bremsmanöver ein Auffahrunfall folgt. In dem Fall hatte eine Fahrerin wegen eines Vogels plötzlich gebremst, ihr Anteil am Unfallschaden: 30 Prozent (Landgericht Duisburg, 30.6.2016, 12 S 118/15).


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