Urteil

Steuererklärung: Streit um Straßenausbaubeiträge

Kann man Erschließungsbeiträge für den Straßenausbau von der Steuer absetzen – so wie die Einsätze von Handwerkern im Haushalt? Das ist juristisch unklar. Der Bund der Steuerzahler unterstützt jedenfalls die Klage eines Ehepaars, das für den Ausbau einer Gemeindestraße über 3.000 Euro bezahlen musste.

Da im Vorauszahlungsbescheid der Gemeinde nur die Gesamtsumme genannt war, schätzte die Steuerberaterin der Eheleute den Anteil der Arbeitskosten auf 50 Prozent und machte den entsprechenden Betrag steuerlich geltend. Das Finanzamt lehnte ab, nun liegt der Fall beim Finanzgericht Berlin-Brandenburg (3 K 3130/17).

Der Steuerzahlerbund empfiehlt ebenfalls betroffenen Grundeigentümern, solche Kosten in der Steuererklärung anzugeben, dem Bescheid zu widersprechen und das Ruhen des Verfahrens zu beantragen.


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