Urteil

Sportverein: Bringdienst auf eigene Gefahr

Junge Kickerinnen: Ohne fahrbereite Eltern gäb’s da kaum Ligaspiele. Foto: Vario Images

Wer eigene oder fremde Kinder zum Sport chauffiert, kann nach einem Verkehrsunfall nicht mit Zahlungen des Vereins rechnen. Das zeigt aktuell der Fall einer Großmutter, die ihre Enkelin zu einer Fußball-Kreismeisterschaft bringen wollte und bei einem Unfall erheblich verletzt wurde. So ein Bringdienst ist „grundsätzlich eine reine Gefälligkeit, die sich im außerrechtlichen Bereich abspielt“ (Bundesgerichtshof, 23.7.2015, III ZR 346/14).


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