Warum eigentlich …

… sollte man Gartenmöbel regelmäßig pflegen?

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Frühjahr, raus in den Garten! Aber die hölzernen Tische, Bänke und Liegen sind über den Winter grau und unansehnlich geworden: „Das Regenwasser löst das Lignin auf, das dem Holz seine Farbe und Festigkeit verleiht“, erklärt Jost Schöneweis, Anwendungstechniker beim Holzschutz-Hersteller PPG Coatings („Bondex“) aus Bochum. „UV-Strahlen verfärben die Oberfläche.“

Bei andauernder Feuchtigkeit kann das Naturmaterial faulen und von Schimmelpilzen befallen werden. „Mindestens einmal im Jahr vor der Gartensaison muss man die Möbel pflegen“, empfiehlt Schöneweis. Algen- und Grünbelag-Entferner beseitigt grünen Bewuchs und verzögert den Neubefall. Um den natürlichen Farbton des Holzes von Teak bis Bangkirai wieder herzustellen, rät der Fachmann zum Holzöl für draußen. Es macht die Oberfläche wasserabweisend, ohne die Poren zu verschließen. Das Holz trocknet weder aus noch bekommt es Risse. Durch die Pigmente erhält es einen UV-Schutz. Wer die Graupatina mag, benutzt das farblose UV-Öl Universal.

Tipp vom Experten: Geölte Möbel leicht anschleifen und erneut ölen. Waren sie vorher lasiert oder gestrichen, muss der alte Anstrich jedoch komplett herunter.


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