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Freizeit-Tipps

So wurde früher gearbeitet

Das Schneidrad des Elbtunnelbohrers „Trude“ ist nur ein Teil des Hamburger Museums der Arbeit. Besucher erleben hier Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte. Hier geht es zu weiteren Industrie-Denkmälern im Norden.

Gewaltig: Auf dem Gelände steht das wuchtige Schneidrad der „Trude“. Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

Gewaltig: Auf dem Gelände steht das wuchtige Schneidrad der „Trude“. Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

Wo früher gearbeitet wurde, gibt es heute Kultur. Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

Wo früher gearbeitet wurde, gibt es heute Kultur. Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

In der Werkstatt: Unter Anleitung setzen die Kids mit Buchstaben-Stempeln kurze Texte … Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

In der Werkstatt: Unter Anleitung setzen die Kids mit Buchstaben-Stempeln kurze Texte … Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

… dann wird gedruckt. Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

… dann wird gedruckt. Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

Genießen: Wer eine Pause braucht, setzt sich ins Café. Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

Genießen: Wer eine Pause braucht, setzt sich ins Café. Foto: SHMH/Ulrike Pfeiffer, SHMH Museum der Arbeit

Sie war groß und gefräßig: „Trude“, der Elbtunnelbohrer. In rund zweieinhalb Jahren hat sich Trude unter der Elbe durchgefressen und die vierte Tunnelröhre hinterlassen. Heute ist sie nicht mehr im Einsatz, aber ihr 14,2 Meter hohes und 380 Tonnen schweres Schneidrad erinnert auf dem Hof des „Museums der Arbeit“ in Hamburg an die technische Meisterleistung.

Das Rad ist nur eins von vielen Exponaten, die im Museum auf dem ehemaligen Fabrikgelände der „New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie AG“ von 1871 Hamburger Industrie-, Technik- und Sozialgeschichte erzählen.

In rekonstruierten Druckwerkstätten können Besucher mit gelernten Setzern und Druckern kleinere Produkte herstellen. An alten Metallpressen in der Metallfabrik wird Kupferblech zu Medaillen verarbeitet. Kinder können hier ihren Geburtstag feiern. Aktuell führt die interaktive Ausstellung „Entscheiden“ die Besucher in einen sogenannten Supermarkt der Möglichkeiten. Hier warten Fragen aus verschiedenen Lebensbereichen wie Berufswahl, Partnerschaft oder Politik. Dabei werden sie angeregt, über ihr persönliches Entscheidungsverhalten nachzudenken und an Teststationen auf die Probe zu stellen.

Besondere Einblicke gewährt das „Museum der Arbeit“ am 10. September zum „Tag des offenen Denkmals“ bei einem Rundgang über das Gelände.

Besucher-Info:

Das Museum der Arbeit gehört zur „Europäischen Route der Industriekultur“ (erih.net). Es ist Montag von 13 bis 21 Uhr, Dienstag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Eintritt: Erwachsene 7,50 Euro, ermäßigt 4,50 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei. museum-der-arbeit.de

Was sonst noch läuft

Kiel. Zur 6. Kieler Traditionssegler-Regatta werden am 24. September kleine und große historische Traditionssegler sowie alte Museumsschiffe erwartet. Umrahmt wird die Regatta vom Kieler Hafenfest mit einer „Messe am Meer“ und einem bunten Unterhaltungsprogramm.

kiel-sailing-city.de/traditionssegler

Hamburg. Rund 40 Theater läuten am 10. September zur Theaternacht Hamburg die neue Spielzeit ein. Besucher erhalten dabei Einblicke in die aktuellen Produktionen. Ein Ticket gilt für alle teilnehmenden Theater sowie als Fahrschein im Bus- und Bahnnetz, für Shuttlebusse und einige Alsterdampfer.

theaternacht-hamburg.org

Schwerin. Das 2. Schweriner Seen-Jedermann-Radrennen führt am 25. September auf zwei Distanzen (55 und 91 Kilometer) um den Schweriner Innen- und Außensee. Rund um den Alten Garten gibt es vielfältige Mitmachaktionen.

schweriner-seenrunde.de


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