App um die Welt

So verwandelt man das Smartphone in einen mobilen Reiseführer

Das Smartphone hat man immer bei sich – auch im Urlaub. Wer mehr damit machen möchte, als nur zu telefonieren, kann sein Gerät in einen Reiseführer verwandeln: schnell und einfach per Apps. Die digitalen Programme für die Ferien gibt es von den klassischen Verlagen, aber auch von ganz anderen Anbietern. In der folgenden Fotogalerie zeigen wir Ihnen eine Auswahl nützlicher Apps für Reisen:


Vorsicht vor versteckten Kosten

Reiseführer-Apps sind zwar praktisch, können aber finanziell zum Problem werden, wenn man nicht aufpasst: Im Ausland gilt eine deutsche Flatrate nämlich nicht. Wenn die App also ins Netz gehen muss, um richtig zu funktionieren, kann das teuer werden. Zwar sinken die sogenannten Roaming-Kosten zum 1. Juli auf 20 Cent + 19 Prozent Mehrwertsteuer = 24 Cent pro Megabyte in der Europäischen Union. Doch je nachdem, welche Informationen aus dem Internet geladen werden, kann das leicht teuer werden.

Telekommunikationsanbieter haben häufig Angebote für verschiedene Ländergruppen als Tages- oder Wochenpass im Angebot. Man sollte vor Abflug klären, wie hoch die Kosten hierfür sind, denn unter Umständen muss man sich für ein solches Paket freischalten lassen. Außerdem sollte man natürlich prüfen, ob das Angebot des Unternehmens günstiger ist als die gesetzliche Regelung.

Preise außerhalb der EU höher

Außerhalb der EU, also beispielsweise in der Türkei, können die Kosten deutlich höher sein. Dann bietet es sich an, eine Sim-Karte eines Anbieters im betreffenden Land zu kaufen und zu nutzen. Dazu sollte man allerdings vorher klären, ob man das Smartphone mit einer anderen Karte als der des Telekommunikationsanbieters zu Hause nutzen kann.

Achtung, Datenkraken!

Einige Apps sammeln mehr Daten vom Nutzer, als notwendig wäre. Diese Daten können unbemerkt an Unternehmen übertragen werden, die aus den Informationen Nutzerprofile erstellen. Nutzer sollten darum ganz genau aufpassen, welche Rechte eine App im Lauf der Installation einfordert.

„Man muss nicht in alles einwilligen, was gefordert wird“, sagt Tim Griese aus der Pressestelle des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnologie.

„Lehnt der Nutzer aber ab, kann er meist die App nicht nutzen.“ Als Anwender muss man also genau abwägen, ob einem ein Dienst wichtiger ist als der Datenschutz. „Alternativ kann man sich auf die Suche nach einer ähnlichen App machen, die jedoch weniger Zugriffsrechte verlangt“, so Griese.

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