Niedrige Zinsen clever nutzen

So spart man mal eben 1.000 Euro bei der Bafög-Tilgung

Studierende bei der Arbeit: Nach der Prüfung haben viele Schulden. Foto: Fotolia

Köln. Ein paar Jahre nach der Uni steht für viele Berufstätige die Rückzahlung ihrer Bafög-Schulden an. Inzwischen ist der zu zahlende Betrag da zwar auf maximal 10.000 Euro begrenzt – aber auch die muss man ja erst mal wuppen. Günstig für die Hochschulabsolventen: Wer alles oder auch nur einen Teil vorzeitig zurückzahlt, wird mit einem Nachlass belohnt. Und der ist oft so hoch, dass es sich rechnet, deshalb einen normalen Bankkredit aufzunehmen!

Niedrige Zinsen für Bank-Darlehen

Das liegt einfach daran, dass die Zinsen derzeit so niedrig sind. Dazu ein Rechenbeispiel: Wer 8.000 Euro Bafög-Schulden hat, bekommt bei sofortiger Tilgung einen Rabatt von 1.960 Euro. Ein normaler Kredit über die restlichen 6.040 Euro zu 4 Prozent Zinsen bei einer Laufzeit von 48 Monaten kostet insgesamt rund 500 Euro Zinsen. Folglich spart die Sofortzahlung per Kredit in diesem Fall gut 1.460 Euro!

Auch bei geringeren Summen lohnt sich das. Einen Haken hat die Sache allerdings. Den Bankkredit muss man regelmäßig bedienen. Beim Bafög-Abstottern dagegen könnte man mit der Rückzahlung aussetzen, wenn mal Ebbe in der Kasse sein sollte (mehr zum Thema im Web: bva.bund.de/bafoeg).

Übrigens: Beim sogenannten Meister-Bafög funktioniert dieser Tilgungs-Trick leider nicht.


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