Sieben Experten-Tipps

So sparen Autofahrer viel Sprit – und Geld

Schluss mit teuer: Ob hier ein wütender Autofahrer zugange war? Foto: Masterfile

München. Benzin ist so teuer wie seit Monaten nicht mehr. Spritsparend zu fahren, zahlt sich daher jetzt besonders aus. ADAC-Mann Christian Buric hat dazu sieben Tipps parat.

Gleichmäßig fahren

„Unnötiges Beschleunigen und Bremsen erhöhen den Verbrauch“, erklärt Buric. Clevere Fahrer schwimmen also einfach gemütlich im Verkehr mit. Das schont übrigens nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Nerven.

Vorausschauend fahren

„Günstig ist es, wenn man vor roten Ampeln rechtzeitig den Fuß vom Gas nimmt, ohne den Gang herauszunehmen“, erläutert Buric. Muss man dann über 20 Sekunden warten, verbraucht man weniger, wenn man den Motor ganz ausmacht (moderne Autos mit Start-Stopp-Technologie tun das automatisch).

Hohen Gang wählen

Beim Anfahren schalten Sparfüchse zügig hoch und fahren dann immer im höchstmöglichen Gang. Dabei hilft je nach Modell auch die Anzeige des Bordcomputers. „Warmlaufenlassen bringt nichts, kostet völlig unnötig Sprit – und ist außerdem verboten“, so Buric.

Reifendruck prüfen

„Ein zu geringer Druck sorgt für unnötigen Mehrverbrauch und kann außerdem gefährlich werden“, sagt Buric. Besonders sparsam sind Leichtlaufreifen – daran sollte man denken, wenn neue Schluppen fällig werden.

Gewicht reduzieren

Jedes Kilo kostet Treibstoff. Sportgeräte, Getränkekisten und Dachgepäckträger sollte man also nicht unnötig spazieren fahren. Fahrräder auf dem Dach erhöhen den Spritverbrauch besonders stark; Heck-Fahrradträger sind da günstiger.

Stromfresser abschalten

Klimaanlagen kosten richtig viel Sprit – manchmal mehr als zwei Liter auf 100 Kilometer. Also lieber nur anschalten, wenn es nicht anders geht. Das gilt auch für alles andere, was im Auto Strom verbraucht: die Stand- oder Sitzheizung zum Beispiel oder auch die Beheizung von Außenspiegeln und Scheiben. Der ADAC hat ausgerechnet, dass für jeweils 100 Watt Leistung rund 0,1 Liter Zusatzverbrauch pro 100 Kilometer fällig werden.

Auto stehen lassen

Kurzstrecken sind besonders teuer, weil auf den ersten Kilometern überdurchschnittlich viel verbraucht wird. Werden sie weniger als zwei Kilometer gefahren, schlucken selbst genügsame Autos schon mal über 30 Liter pro 100 Kilometer! Wenn man öfter mal das Fahrrad nimmt oder zu Fuß geht, schont man den Geldbeutel – und tut was für die Gesundheit.


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