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So schön kann ein künstlicher Zahn sein


Foto: A. Cerutti, Italy

Knack! Ein falscher Biss, schon ist ein Stück Zahn futsch. Oder Karies gräbt tiefe Löcher in den Backenzahn. Dann sind Füllungen fällig. Die sollen aber bitte unauffällig sein! Ultrafeine Glas- und Keramikpartikel verleihen dem Füllmaterial heute transparenten Glanz und ein natürliches Lichtspiel. Bisher aber war die zahnfarbene Substanz weniger haltbar als Amalgam.

Jetzt fanden Dentalspezialisten von Heraeus aus Hanau einen Weg, das Material langlebig und abriebfest zu machen: Ein Molekül („Tricyclodecan-Urethan-Monomer“) verhindert feine Risse in der Füllung, wenn sie beim Aushärten schrumpft. Der maßgeschneiderte Baustein verknüpft sich mit anderen Teilen zu einem besonders kompakten, dicht verzweigten Netzwerk. Das verbessert alle wichtigen physikalischen Eigenschaften des Füllungsmaterials. Zudem lässt sich die Masse gut modellieren, klebt nicht am Zahnarzt-Instrument und bleibt in Form. Und: Die Füllung passt ihre Farbe wie ein Chamäleon der Umgebung an.

 

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