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Handy-Trends

Smartphones werden immer größer – und schlauer

Zum Telefonieren nutzen Handybesitzer ihr Mobiltelefon immer seltener. Denn die Smartphones von heute können immer mehr und ersetzen so andere elektronische Geräte - etwa die Digitalkamera.

Wozu flirten? Der Blick aufs Handy ist doch viel verlockender. Foto: Rawpixel.com - stock.adobe.com.

Wozu flirten? Der Blick aufs Handy ist doch viel verlockender. Foto: Rawpixel.com - stock.adobe.com.

Berlin. Wir werden größere Hosentaschen brauchen: Die neuen Smartphones gehen unter die Riesen und sollen doch immer mit. 6,5 Zoll (16,5 Zentimeter) misst das jüngste iPhone XS Max von Apple in der Diagonalen. Andere Hersteller stehen dem nicht nach. Phablet, eine Mischung aus dem englischen Phone und Tablet, nennt man die Riesenphones. Dank hauchdünner Ränder passt immer mehr auf den Bildschirm. Und da tut sich einiges – Spiele, Videos, Apps, mobile Nachrichten. Damit beschäftigt sich die Mehrheit der Nutzer.

Telefoniert wird dagegen immer weniger mit den Geräten. „Sie haben sich vom simplen Kommunikationsmittel zum digitalen Allrounder entwickelt“, stellt die Wirtschaftsprüfung Deloitte in einer Studie fest. Danach führen nur noch 60 Prozent der Smartphone-Besitzer regelmäßig Gespräche auf ihrem Mobiltelefon. Dennoch nehmen die Geräte breiten Raum in unserem Leben ein: Jeder Zweite wendet sich kurz nach dem Aufwachen dem Display zu.


In Deutschland besitzen acht von zehn Menschen ab 14 Jahren ein Smartphone, das entspricht 57 Millionen – fast 50 Millionen mehr also vor zehn Jahren, so der Digitalverband Bitkom. Im Schnitt kostet ein Smartphone derzeit 407 Euro. „Viele Kunden sind jedoch bereit, für Flaggschiff-Modelle mehr auszugeben“, so Bitkom-Geschäftsleiter Christian Kulick.

Sieben von zehn Urlaubern schießen Fotos mit der Handykamera

Dafür können die Geräte immer mehr. Entsperrt wird per Blick, die Rechenleistung steigt. Schnellere Prozessoren braucht es für das nächste große Ding: Augmented Reality – sie ergänzt die echte Welt um digitale Inhalte. Das Display zeigt Informationen zu Objekten an, die von der Handykamera aufgenommenen werden. So lässt sich etwa ein Sofa aus dem Katalog probeweise ins eigene Wohnzimmer „stellen“.

Viele Funktionen der Smartphones sind inzwischen so gut, dass sie Unterhaltungselektronik wie Navi, Digitalkamera und Radio ersetzen. Sieben von zehn Urlaubern schießen Fotos mit dem Smartphone und teilen sie im Netz. Jeder Vierte nutzt es als Stauwarner und Routenplaner. Streaming-Dienste spielen unterwegs Musik und Filme ab.

Zugleich wird das Smartphone immer mehr vernetzt: Vier von zehn Nutzern haben es schon mit dem Auto verbunden, jeder Siebte mit Fernseher, Lautsprecher oder einer schlauen Uhr am Handgelenk.

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