Tipp der Woche

Smart ins Netz


Nachrichten per Handy gucken? Ohne die richtige Flatrate wird das teuer. Fotos: fotolia (2), NDR; Montage: Roth

So bleibt mobiles Surfen bezahlbar

Großes Display, einfache Bedienung, witzige Mini-Programme alias „Apps“: Kein Wunder, dass Smartphones immer beliebter werden. Damit der mobile Surf-Spaß nicht zur Kostenfalle wird, muss allerdings ein spezieller Tarif her: eine Internet-Flatrate. Die gibt es heute ab etwa 7 Euro pro Monat.

Der Haken: „Bei den besonders günstigen Flatrates wird das Tempo der Datenübertragung ab einem bestimmten genutzten Volumen spürbar gedrosselt“, erklärt Rafaela Möhl vom Vergleichsportal www.teltarif.de – „meistens bei 200 oder 500 Megabyte.“

Optimierte Seiten

Jenseits dieser Grenze wird jeder Handy-Klick im Netz zur nervigen Geduldsprobe, Videos gucken kann man vergessen. Wer sich nicht derart einschränken will, sollte auf eine besser ausgerüstete Flatrate setzen, die derzeit noch mindestens 15 Euro monatlich kostet. Dann wird die Surf-Geschwindigkeit erst nach etwa fünf Gigabyte heruntergefahren.

Megabyte (MB) oder Gigabyte (GB) – wie viele braucht man denn nun davon? Das hängt vom persönlichen Surf-Verhalten ab und ist daher vorab nur sehr schwer zu schätzen.

Immerhin: „Die meisten Handys haben einen Datenzähler, auf dem man das genutzte Volumen ablesen kann“, weiß die Expertin. „Oft reichen schon 200 MB im Monat aus, da mit dem Handy normalerweise nur relativ geringe Datenmengen ausgetauscht werden.“ 20 Mails ohne Bilder verbrauchen zum Beispiel oft noch kein MB.

Und viele Internet-Portale bieten fürs Handy optimierte Seiten an, die auf dem kleinen Bildschirm gut aussehen (ein Beispiel: mobil.tagesschau.de).

Diese optimierten Seiten werden oft automatisch angesteuert, wenn man per Smartphone ins Netz geht. Wenn nicht, sind sie per Suchmaschine rasch zu finden (das Beispiel mit den Suchworten: „mobile Tagesschau“).

Für den Einstieg reicht eine „kleine“ monatliche Flatrate meist völlig aus. Kommt man damit doch nicht hin, kann man ja nachlegen: „Man sollte deshalb auf kurze Vertragslaufzeiten achten“, rät Expertin Möhl. Verträge über 24 Monate muss heute niemand mehr akzeptieren – ein bis drei Monate sind oft möglich.

Automatische Einwahl

Für die, die das mobile Internet nur selten, dann aber intensiv nutzen, gibt es auch Tages-Flatrates, die gut 2 Euro pro Tag kosten.

Achtung: Wer keine monatliche Flatrate hat oder aber ins Ausland fährt, muss höllisch aufpassen! Viele Smartphones wählen sich nämlich ständig automatisch ins Internet ein – beispielsweise für Updates, den regelmäßigen E-Mail-Check oder das Navi. Die entsprechenden Voreinstellungen müssen unbedingt deaktiviert werden: Sonst zahlt man jedes genutzte MB einzeln, das wird dann richtig teuer. Die Fachfrau warnt: „Im Ausland kann ein einziges MB bis zu 20 Euro kosten.“

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