Moment mal!

Schluss mit Kleckern: Die US-Firma LiquiGlide hat das Ketchup-Problem gelöst

Alte Technik: Mit Risiken und Neben­wirkungen. Foto: Getty

Der Fortschritt ist ja letztlich dazu da, uns das Leben leichter zu machen: selbsteinparkende Autos, pulsmessende Uhren, fahrkartenlösende Handys und, und, und. So wie es aussieht, bekommt die Wirtschaft jetzt ein besonders zähes Alltagsproblem in den Griff.

Nämlich das Ketchup-Problem. Genau, das mit dem Handballen und der Flasche! Überall ist das blöde Zeug, nur nicht auf den Nudeln! Und ohne kräftiges Draufhauen ist es halt zu langsam, exakt 0,045 Kilometer pro Stunde, selbst Schildkröten sind schneller.

Die Start-up-Firma „LiquiGlide“ aus Boston (USA) hat jetzt ein Gleitmittel für Flaschen herausgebracht, das die Innenseiten dauerhaft feucht und glitschig hält. Sodass sich der Inhalt ganz easy entleert.

Hinter der Firma stecken ein Maschinenbau-Professor und seine Doktoranden: Sie hatten das Gleitmittel ursprünglich für Pumpen der Erdöl-Industrie entwickelt; 2012 wurde die Erfindung schon mit einem Preis gekürt. Doch statt der Energie- biss die Konsumgüter-Branche an. Noch 2015 soll es als Erstes gleitende Mayonnaise geben.


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