10 praktische Experten-Tipps

Schlemmen macht fit für den Job


Gesund und lecker essen am Arbeitsplatz: zehn Profi-Tipps

Wer kennt das nicht? Der Magen knurrt, der Kopf ist leer und irgendwie klappt nichts mehr. Kurz gesagt: Die Luft ist einfach raus.

„Solche Tiefs lassen sich verhindern, wenn man regelmäßig und ausgewogen am Arbeitsplatz isst“, rät Christina Zimmermann, Expertin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in Bonn.

Sie hat zehn praktische Tipps, wie man sich am Arbeitsplatz fit essen kann.

• Essenszeiten planen. Wichtig ist, regelmäßig zu essen. Ob Sie dabei die klassische Aufteilung mit Frühstück, Mittagessen, Abendessen bevorzugen oder mehrere kleine Mahlzeiten, ist egal. Zimmermann: „Die tägliche Gesamtbilanz an Nährstoffen und Energie muss stimmen.“

• Auf Abwechslung achten. Wer im Betrieb einen Kühlschrank oder eine Mikrowelle hat, kann zwischen belegten Broten, kleinen Salaten und vorgekochten Mahlzeiten variieren.

  Viel Obst oder Gemüse. Und das fünfmal über den Tag verteilt. Besonders beliebt sind Tomaten,  Paprika- und Kohlrabisticks, Äpfel, Bananen oder Nüsse. Letztere fördern besonders die Konzentration.

 Frühstück aufteilen. Morgenmuffel können in zwei Etappen frühstücken. Erst zu Hause und dann nach maximal drei Stunden auf der Arbeit. Man kann leichter essen mit Obst und Joghurt, dann wieder üppiger mit Müsli und Vollkornbrot. Übrigens: Ins Müsli geschnittenes Obst ist schon eine der täglich wichtigen Obstrationen.

• Kleinigkeiten gegen Tiefs. Kleine Mahlzeiten aus Obst, fettarmen Milchprodukten oder dünn belegten Broten über den Tag verteilen. Zimmermann: „Wer gern kombiniert, kann sich etwa einen Pfannkuchen-Wrap mit Salat, Frischkäse oder Mozzarella und Schinken machen.“ Mehrere Wraps gehen als Hauptmahlzeit durch.

• Hauptmahlzeit genießen. „Dazu gehören immer Gemüse und Kohlenhydrate, also Reis, Nudeln oder Kartoffeln. In Maßen auch Fleisch und einmal pro Woche Fisch“, so die Expertin. Gelegentlich ist gegen das Fertiggericht oder den Imbiss um die Ecke nichts einzuwenden.

• Selbst Gemachtes als Alternative. Praktisch sind Suppen oder Geschnetzeltes. Solche Gerichte sind unkompliziert zu erwärmen. Für die kalte Küche bieten sich gemischte Salate mit Schinken- und Käsewürfeln an.

• Heißhunger vermeiden. Nicht zu lange mit dem Essen warten. Zimmermann: „Heißhunger verleitet dazu, unausgewogen zu essen.“

• Naschschublade leeren. Sie verführt zum süßen Essen. „Damit verlieren viele den Überblick, was sie am Tag essen.“ Etwas zum Naschen ist trotzdem drin. Zum Beispiel als Dessert.

• Ausreichend trinken. Mindestens eineinhalb Liter pro Tag. Am besten sind Wasser, Saftschorlen oder Kräuter- und Früchtetees. Sogar Kaffee gehört dazu. „Verlassen Sie sich dabei auf Ihr Bauchgefühl“, rät die Expertin.

Rezepte für den Arbeitsalltag finden Sie unter: jobundfit.de

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